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Spiaggia del Poetto
Acht Kilometer heller Sand mit flachem, türkisem Wasser – frei zugänglich, mit Lido-Abschnitten für Liegen und Schirme.
◆ STADTVIERTEL · CAGLIARI
Der Poetto ist Cagliaris Sommer-Wohnzimmer: acht Kilometer feiner Sand von der Sella del Diavolo bis nach Quartu, gesäumt von chioschi, die vom Morgenkaffee bis zum Mitternachtscocktail geöffnet haben. Dahinter liegen die Flamingo-Lagunen des Naturparks Molentargius, am westlichen Ende der kleine Hafen Marina Piccola – und über allem der Fels des Teufelssattels.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist der Poetto der Strand der Cagliaritaner – erst mit Badehäuschen und Straßenbahn, heute mit Radweg, Volleyballfeldern und einer Kette von chioschi, den Strandkiosken, die im Sommer Bühne, Bar und Wohnzimmer zugleich sind. Das Wasser fällt flach ab und schimmert über dem hellen Sand türkis; Familien finden ebenso ihren Platz wie Kiter am Ostende.
Am westlichen Abschluss erhebt sich die Sella del Diavolo, der Teufelssattel – der Legende nach stürzte Luzifer hier beim Kampf mit den Engeln vom Pferd, und sein Sattel versteinerte über dem Golf, der seither Golfo degli Angeli heißt. Der Wanderweg vom kleinen Hafen Marina Piccola auf das Kalkplateau gehört zu den schönsten Stadtspaziergängen Italiens: Macchia-Duft, Klippen und der Blick über den ganzen Strandbogen.
Hinter der ersten Häuserzeile beginnt eine andere Welt: Die Salinen und Süßwasserbecken des Parco di Molentargius beherbergen eine der größten Flamingo-Kolonien des Mittelmeers – sa genti arrubia, das rote Volk, wie die Sarden sagen. Wer früh kommt, radelt durch den Park, sieht die rosa Schwärme über die Dämme ziehen und liegt mittags längst wieder im Sand.
01 · Highlights
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Acht Kilometer heller Sand mit flachem, türkisem Wasser – frei zugänglich, mit Lido-Abschnitten für Liegen und Schirme.
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Der Teufelssattel über Marina Piccola – kurze Wanderung, große Aussicht über den Golfo degli Angeli.
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Salinen und Lagunen direkt hinter dem Strand, in denen rosa Flamingos brüten – ideal per Rad.
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Kleiner Sporthafen am Strandanfang mit Segelmasten, Bars und dem Startpunkt des Teufelssattel-Wegs.
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Die Strandkioske machen den Poetto im Sommer zur längsten Bar der Stadt – Sundowner inklusive.
02 · Sehenswürdigkeiten
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04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Mit den CTM-Stadtbussen ab Zentrum in etwa 20 Minuten; im Sommer fahren die Linien dicht getaktet bis spät. Mit dem Rad rollt man über den Radweg am Molentargius-Park entlang, das Taxi braucht je nach Verkehr eine Viertelstunde.
Ja, der Poetto ist überwiegend freier Stadtstrand – Handtuch hin, fertig. Dazwischen liegen bewirtschaftete Lido-Abschnitte, in denen man Liegen und Schirme mietet, und die chioschi versorgen alle mit Kaffee, Panini und Cocktails.
Im Parco di Molentargius direkt hinter dem Strand: Über Dämme und Wege kommt man zu Fuß oder per Rad nah an die Becken, in denen die Kolonien stehen. Früher Morgen und später Nachmittag sind die besten Zeiten – mit etwas Glück fliegen die Schwärme rosa leuchtend über die Salinen.
Unbedingt – der Weg ab Marina Piccola ist kurz, aber spektakulär: Macchia, Kalkklippen und oben der Blick über den gesamten Golf. Feste Schuhe und Wasser mitnehmen, im Hochsommer früh oder spät gehen; für den Hin- und Rückweg reichen etwa zwei Stunden.
07 · In der Nähe
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