Das Santuario di Nostra Signora di Bonaria erhebt sich auf dem Bonaria-Hügel über dem Hafen von Cagliari und ist eines der wichtigsten religiösen Zentren Sardiniens. Das ursprüngliche Heiligtum entstand im 14. Jahrhundert unter den Aragonesen und ist der Madonna di Bonaria geweiht, der Schutzpatronin der Seefahrer. Nach der Überlieferung wurde ihre hölzerne Statue in einer Truhe unversehrt an Land gespült, was den Ruf des Ortes als Stätte der Seefahrer-Verehrung begründete. Die Bedeutung der Madonna von Bonaria reicht weit über Sardinien hinaus. Spanische Seefahrer trugen ihren Namen um die Welt, und nach der Überlieferung geht der Name der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires auf die Madonna von Bonaria zurück. Diese Verbindung macht den Ort zu einem Bezugspunkt, der die maritime Geschichte des Mittelmeerraums mit der Neuen Welt verknüpft. Neben dem älteren gotischen Heiligtum erhebt sich die monumentale Basilika, die in späteren Jahrhunderten hinzukam und den Komplex zu einem bedeutenden Wallfahrtsort ausbaute. Mehrere Päpste haben den Ort besucht, was seine Stellung als geistliches Zentrum unterstreicht. Die beiden Bauten nebeneinander zeigen die über Jahrhunderte gewachsene Geschichte der Anlage. Von der Terrasse des Heiligtums überblickt man den ganzen Hafen von Cagliari, was den Besuch auch für nicht religiös motivierte Reisende lohnend macht. Der Eintritt ist frei. Die Lage etwas außerhalb des unmittelbaren Zentrums lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Bus erreichen und verbindet eine geistliche Stätte mit einem der schönsten Ausblicke der Stadt.
Besucher finden auf dem Bonaria-Hügel zwei Bauten: das ältere gotische Heiligtum aus dem 14. Jahrhundert und die monumentale Basilika daneben. Im Mittelpunkt steht die Verehrung der Madonna di Bonaria, der Schutzpatronin der Seefahrer. Von der Terrasse blickt man über den gesamten Hafen von Cagliari. Der Eintritt ist frei, angemessene Kleidung vorausgesetzt.
Das gotische Heiligtum entstand im 14. Jahrhundert unter den Aragonesen und ist der Madonna di Bonaria gewidmet. Nach der Überlieferung wurde ihre Statue in einer Truhe an Land gespült. Spanische Seefahrer verbreiteten den Namen weltweit, der überlieferungsgemäß bis nach Buenos Aires reicht. Später kam die monumentale Basilika hinzu; mehrere Päpste besuchten den Wallfahrtsort.
