Seit 1955 ist die Pasticceria De Vivo an der Via Roma die süße Konstante von Pompei. Heute wird sie in dritter Generation geführt und ist tief in der neapolitanischen Backtradition verwurzelt – bis hin zum Mutterhefeteig, den die Familie seit der Bäckerei der Großeltern pflegt und über Jahrzehnte am Leben hält. Diese Kontinuität schmeckt man: Es ist eine handwerkliche Patisserie mit eigener Geschichte, kein austauschbares Café für die Laufkundschaft. Auf den Theken stapeln sich die Klassiker der Region: Sfogliatelle in der knusprigen riccia- und der weicheren frolla-Variante, der mit Rum getränkte Babà und die hauseigene Zuppetta. Dazu kommen handwerkliches Gelato und ein ordentlicher Espresso, wie er in Kampanien dazugehört. Wer die neapolitanische Süßküche kennenlernen will, bekommt hier einen verlässlichen, authentischen Querschnitt – am Tresen im Stehen genossen, wie es vor Ort üblich ist. Lage und Öffnungsrhythmus machen die Pasticceria zur idealen Klammer um den Ausgrabungstag: der richtige Start mit Espresso und Sfogliatella, bevor es früh in die Ruinen geht, und die verdiente Belohnung danach. Auch für ein süßes Mitbringsel oder einen Snack zwischendurch ist sie eine gute Adresse. Konkrete Öffnungszeiten und Preise erfragt man am besten direkt vor Ort, da sie variieren können.
Handwerkliche neapolitanische Patisserie und Café-Klassiker: Sfogliatelle in der knusprigen riccia- und der weicheren frolla-Variante, der mit Rum getränkte Babà, die hauseigene Zuppetta sowie handwerkliches Gelato und Espresso. Grundlage ist ein über Generationen gepflegter Mutterhefeteig aus der Bäckerei der Großeltern.
Eine traditionelle Bar-Pasticceria, wie sie in Kampanien zum Alltag gehört: Man bestellt am Tresen und genießt Gebäck und Espresso oft im Stehen. Familiär, unprätentiös und seit Jahrzehnten eingespielt, eher ein Ort für den schnellen, guten Genuss als für lange Aufenthalte.
