Auf den Vulkanböden rund um Pompei wächst Wein mit langer Geschichte. Schon die Römer kelterten an den Hängen des Vesuvs – ein Detail, das in den Ausgrabungen an Weinpressen und Fresken sichtbar wird. Heute führen Weingüter wie Bosco De Medici diese Tradition fort und öffnen ihre Tore für Besucher, die das Erbe nicht nur in den Ruinen, sondern auch im Glas erleben möchten. Bei einer Verkostung spaziert man durch die Reben mit Blick auf den Vulkan, besichtigt die Cantina und probiert sich durch die typischen Rebsorten der Region: den weißen Caprettone, die roten Piedirosso und Aglianico sowie den bekannten Lacryma Christi del Vesuvio, dessen Name auf eine alte Legende zurückgeht. Die Verkostung wird meist von regionalem Olivenöl, Käse und Salumi begleitet, sodass aus dem Probieren ein kleines kulinarisches Porträt Kampaniens wird. Der Vulkanboden gibt den Weinen eine mineralische Note, die ihre Herkunft spürbar macht. Die Weinverkostung ist die passende Halbtags-Ergänzung zum Ruinenprogramm – ein ruhiger, genussvoller Kontrast nach dem langen Tag auf dem antiken Pflaster. Wichtig ist die Vorab-Reservierung: Viele Güter empfangen ausschließlich angemeldete Gäste und können Spontanbesuche nicht bedienen. Wer mit dem Auto kommt, plant einen Fahrer ein oder nutzt einen Transfer, da bei der Verkostung Alkohol im Spiel ist. Konkrete Preise, Uhrzeiten und der Umfang der Verkostung variieren je nach Weingut und werden am besten direkt erfragt.
Ein genussvoller Halbtagsausflug auf einem Weingut an den Vesuvhängen rund um Pompei. Nach einem Spaziergang durch die Reben mit Blick auf den Vulkan besichtigt man die Cantina und verkostet die typischen Sorten der Region – Caprettone, Piedirosso, Aglianico und den Lacryma Christi del Vesuvio. Begleitet wird die Verkostung meist von regionalem Olivenöl, Käse und Salumi. Der Vulkanboden und die römische Weinbautradition geben dem Erlebnis einen besonderen Bezug zur Geschichte des Ortes.
