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Santuario della Beata Vergine del Rosario
Päpstliche Basilika und Ziel von Pilgern aus aller Welt – im Inneren das verehrte Gnadenbild der Madonna mit dem Rosenkranz.
◆ STADTVIERTEL · POMPEI
Um die weite Piazza Bartolo Longo herum zeigt Pompei sein zweites Gesicht: kein Ruinenfeld, sondern eine lebendige süditalienische Kleinstadt, die seit den 1870er-Jahren um ihr Marienheiligtum gewachsen ist. Pilger steuern die helle Fassade des Santuario an, Einheimische die Theken der Pasticcerien – und am Abend gehört der Corso der Passeggiata, während die Glocken über die Dächer hallen.

Als der junge Anwalt Bartolo Longo in den 1870er-Jahren in das damals fast vergessene Tal von Pompei kam, begann er, die Rosenkranz-Verehrung neu zu beleben – und legte damit den Grundstein für eine ganze Stadt. Aus einer kleinen Landkirche wuchs das Santuario della Beata Vergine del Rosario, heute eine päpstliche Basilika und eines der bedeutendsten Marienheiligtümer Italiens. Zweimal im Jahr, am 8. Mai und am ersten Sonntag im Oktober, beten Zehntausende bei der Supplica gleichzeitig auf der Piazza – ein Gänsehautmoment, ganz gleich, ob man gläubig ist oder nicht.
Rund um das Heiligtum entstand ein Zentrum, das angenehm wenig mit dem Tourismus der Ausgrabungen zu tun hat: Morgens duftet es vor der Pasticceria De Vivo nach Sfogliatelle und Espresso, mittags füllen sich die Trattorien mit Familien, und in den Seitenstraßen behauptet sich mit dem President sogar ein Sternerestaurant. Der Glockenturm des Santuario überragt das alles wie ein Ausrufezeichen – bei klarer Luft reicht der Blick von hier oben bis zum Vesuv und über den Golf.
Als Basis ist das Viertel unschlagbar bequem: Der Trenitalia-Bahnhof liegt am Südrand, die Hotels – vom traditionsreichen Forum bis zum familiären Diana – haben Gärten voller Zitrusbäume, und zum Eingang Piazza Anfiteatro der Ausgrabungen sind es kaum 15 Gehminuten. Wer abends nach dem Ruinentag durch die beleuchteten Straßen zur Piazza schlendert, versteht schnell: Das moderne Pompei ist kein Anhängsel der Antike, sondern ihr lebendiges Gegengewicht.
01 · Highlights
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Päpstliche Basilika und Ziel von Pilgern aus aller Welt – im Inneren das verehrte Gnadenbild der Madonna mit dem Rosenkranz.
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Die weite Hauptpiazza mit Palmen und Cafés – benannt nach dem Gründer der Stadt, dessen Grab im Santuario liegt.
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Der freistehende Glockenturm überragt die ganze Stadt – ein Orientierungspunkt, den man schon von den Ausgrabungen aus sieht.
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Die Lebensader des Zentrums: Bei De Vivo stapeln sich seit 1955 Sfogliatelle, Babà und Gelato – Frühstück der kurzen Wege.
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Wenn die Tagesgäste fort sind, gehört der Corso den Familien – der entspannteste Moment im Pompeier Tag.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ein feierliches Bittgebet an die Madonna vom Rosenkranz, das zweimal jährlich – am 8. Mai und am ersten Sonntag im Oktober – um die Mittagszeit gesprochen wird. Zehntausende Pilger füllen dann die Piazza Bartolo Longo; in ganz Italien wird das Gebet übertragen.
Ja. Die Basilika ist ein eindrucksvolles Stück italienischer Frömmigkeitsgeschichte des 19. Jahrhunderts, reich ausgemalt und fast immer belebt. Wer die Geschichte von Bartolo Longo kennt, sieht die ganze moderne Stadt mit anderen Augen – sie existiert nur wegen dieses Heiligtums.
Näher als viele denken: Vom Santuario zum Eingang Piazza Anfiteatro läuft man rund 15 Minuten, zur Porta Marina etwa 20. Das Zentrum eignet sich deshalb gut als Basis – abends Restaurants und Passeggiata, morgens kurzer Weg ins Welterbe.
Die Spannweite ist erstaunlich: Sfogliatella und Espresso bei De Vivo an der Via Roma, klassische kampanische Küche im Il Principe an der Piazza Bartolo Longo – und für besondere Abende das President, Pompeis Sternerestaurant. Reservieren lohnt überall.
07 · In der Nähe
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