Santuario Madonna di San Luca

Santuario Madonna di San Luca

Barocke Wallfahrtskirche auf dem Colle della Guardia, erreichbar über den 666 Bögen langen Portico di San Luca – seit 2021 UNESCO-Welterbe.

Auf dem Colle della Guardia, dem Hügel über Bologna, wacht die barocke Rotunde des Santuario della Madonna di San Luca über die Stadt. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert von Carlo Francesco Dotti entworfen und beherbergt eine byzantinische Madonnenikone, die seit 1433 jedes Jahr im Mai in einer großen Prozession in die Stadt hinabgetragen wird – einer der wichtigsten religiösen Bräuche Bolognas. Das eigentliche Erlebnis beginnt jedoch schon am Fuß des Hügels: Der Portico di San Luca verbindet die Stadt mit dem Heiligtum über knapp vier Kilometer und 666 Bögen – der längste durchgehende Arkadengang der Welt. Seit 2021 gehört er, gemeinsam mit den übrigen Portici Bolognas, zum UNESCO-Welterbe. Der überdachte Aufstieg führte Pilger einst trockenen Fußes zur Madonna; hinter dem Arco del Meloncello wird der Weg steil, doch zwischen den Bögen öffnen sich immer weitere Ausblicke über die rote Stadt. Oben angekommen, belohnen der lichte, kuppelgekrönte Kirchenraum und eine Panoramaterrasse mit weitem Blick über Bologna bis zum Apennin. Der Eintritt in die Kirche ist frei. Wer nicht zu Fuß aufsteigen möchte, kann den San-Luca-Express, einen touristischen Bummelzug, nutzen oder mit dem Bus anreisen. Der Besuch verbindet sportliche Herausforderung, religiöse Tradition und den schönsten Panoramablick der Stadt – und gehört für viele zu den eindrucksvollsten Erlebnissen einer Bologna-Reise.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Sakralbau
Typ

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Am Morgen ist der Aufstieg angenehm kühl und der Blick klar. Im Frühling und Herbst sind die Temperaturen ideal; im Mai fällt der Besuch mit der traditionellen Madonnenprozession zusammen. Bei großer Hitze meidet man die Mittagszeit.
01Foto-Tipp 1

Die Bögen des Portico in der Flucht fotografieren für einen starken Tiefeneffekt.

02Foto-Tipp 2

Von der Panoramaterrasse den Blick über die rote Stadt bis zum Apennin festhalten.

03Foto-Tipp 3

Morgenlicht sorgt für klare Sicht und weiche Schatten in den Arkaden.

Sehenswürdigkeit

Porta Saragozza

Das Stadttor ist der Startpunkt des Portico di San Luca im Tal.

Sehenswürdigkeit

Arco del Meloncello

Der barocke Torbogen markiert den Beginn des steilen Anstiegs.

Café

Cafés an der Porta Saragozza

Vor oder nach dem Aufstieg laden sie zu einer Stärkung ein.

Barocke Rotunde von Carlo Francesco Dotti aus dem 18. Jahrhundert

Byzantinische Madonnenikone, jährlich im Mai in die Stadt getragen

Aufstieg über den Portico di San Luca mit 666 Bögen

Längster durchgehender Arkadengang der Welt

Seit 2021 UNESCO-Welterbe

Panoramablick über Bologna bis zum Apennin

01Tipp 1

Für den Aufstieg zu Fuß bequeme Schuhe und Wasser einpacken – hinter dem Meloncello wird es steil.

02Tipp 2

Wer nicht laufen will, nimmt den San-Luca-Express oder den Bus zum Hügel.

03Tipp 3

Der Eintritt in die Kirche ist frei; die Panoramaterrasse lohnt für den Blick.

04Tipp 4

Im Mai lässt sich der Besuch mit der traditionellen Madonnenprozession verbinden.

Wie kommt man zum Santuario di San Luca?

Zu Fuß über den Portico di San Luca mit seinen 666 Bögen (rund vier Kilometer bergauf), mit dem touristischen San-Luca-Express oder mit dem Bus. Der überdachte Arkadenaufstieg ist das klassische Erlebnis.

Was ist der Portico di San Luca?

Der längste durchgehende Arkadengang der Welt: knapp vier Kilometer und 666 Bögen, die die Stadt mit dem Heiligtum verbinden. Seit 2021 gehört er zum UNESCO-Welterbe.

Kostet das Santuario di San Luca Eintritt?

Der Eintritt in die Kirche ist frei. Für die Panoramaterrasse oder besondere Bereiche kann eine Gebühr anfallen.

Was wird in San Luca verehrt?

Eine byzantinische Madonnenikone, die seit 1433 jedes Jahr im Mai in einer großen Prozession in die Stadt hinabgetragen wird – einer der wichtigsten religiösen Bräuche Bolognas.

Lohnt sich der Aufstieg nach San Luca?

Ja. Der überdachte Arkadenweg, die barocke Kirche und der Panoramablick über Bologna bis zum Apennin machen den Besuch zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse der Stadt.

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