Die Cattedrale di Santa Maria Assunta steht im höchsten Teil der Altstadt von Vieste und gehört zu den ältesten romanischen Kirchen Apuliens; ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Der weiße Bau überragt die Gassen von Vieste Vecchia und ist schon von Weitem an seinem markanten Glockenturm zu erkennen, der das Stadtbild von der Seeseite mitprägt. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Kirche nach Zerstörungen durch Korsarenüberfälle und Erdbeben mehrfach erneuert. Dabei erhielt sie ihren heutigen barocken Glockenturm, während das Innere seinen romanischen Grundcharakter bewahrte. Das dreischiffige Langhaus wird von antiken Säulen mit teils figürlichen Kapitellen getragen – Details, die von der langen Baugeschichte und der Bedeutung der Kirche für die Stadt erzählen. Besonders verehrt wird hier die Statue der Santa Maria di Merino, der Schutzpatronin Viestes. Jedes Jahr Anfang Mai wird sie in einer großen Prozession zur Wallfahrtskirche am Meer getragen – einer der wichtigsten religiösen Anlässe der Stadt, an dem viele Viestani teilnehmen. Die Kathedrale ist frei zugänglich; beim Besuch sollte man angemessene, die Schultern bedeckende Kleidung tragen und auf laufende Gottesdienste Rücksicht nehmen. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Altstadt verbinden, da die Kirche am höchsten Punkt der Gassen liegt.
In der Kathedrale erwartet Besucher ein dreischiffiges romanisches Langhaus, das von antiken Säulen mit teils figürlichen Kapitellen getragen wird. Von außen prägt der barocke Glockenturm das Bild. Im Inneren wird die Statue der Schutzpatronin Santa Maria di Merino verehrt. Als aktive Kirche ist die Kathedrale ein Ort des Gebets und zugleich ein bedeutendes historisches Bauwerk im höchsten Teil der Altstadt; der Besuch dauert meist nicht lange, ist aber ein Höhepunkt jedes Altstadtrundgangs.
Die Cattedrale di Santa Maria Assunta gehört zu den ältesten romanischen Kirchen Apuliens und reicht in ihren Ursprüngen ins 11. Jahrhundert zurück. Im Lauf der Jahrhunderte wurde sie durch Korsarenüberfälle – darunter der verheerende Angriff von 1554 – und durch Erdbeben beschädigt und mehrfach wieder aufgebaut. Dabei erhielt sie den heutigen barocken Glockenturm, während der romanische Kern erhalten blieb. Als Sitz der Verehrung der Schutzpatronin Santa Maria di Merino ist die Kirche bis heute geistliches Zentrum von Vieste.
