Das Museo di Santa Caterina ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht und gilt als das wichtigste Museum von Treviso. In den Räumen des einstigen Konvents vereinen sich gleich mehrere Sammlungen: eine archäologische Abteilung, eine bedeutende Sammlung venetischer Malerei und – als Herzstück – die „Storie di Sant’Orsola“, Tomaso da Modenas Freskenfolge über das Leben der heiligen Ursula. Diese Fresken haben eine bewegte Geschichte. Ursprünglich schmückten sie die Wände einer Kirche, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. Die kostbaren Malereien wurden gerettet, von den Wänden abgenommen und hierher übertragen, wo sie heute in eigens gestalteten Räumen zu sehen sind. Tomaso da Modena, einer der wichtigsten Maler des 14. Jahrhunderts in Norditalien, prägte mit seinem ausdrucksstarken Stil die Kunst Trevisos nachhaltig. Doch nicht nur die Gemälde lohnen den Besuch. Der gesamte Komplex aus Kirche, Kreuzgängen und Kapellen ist selbst Teil des Erlebnisses. Die historische Klosterarchitektur, die stillen Innenhöfe und die sakralen Räume bilden einen stimmungsvollen Rahmen für die Kunstwerke und vermitteln einen Eindruck vom klösterlichen Leben vergangener Jahrhunderte. Für den Besuch sollte man gut anderthalb Stunden einplanen, um den verschiedenen Sammlungen und der Architektur gerecht zu werden. Das Museum verlangt Eintritt; die aktuellen Preise und Öffnungszeiten erfragt man am besten vor Ort oder bei den städtischen Museen. Wer sich für venetische Kunst und mittelalterliche Malerei interessiert, findet hier abseits der großen Besucherströme Trevisos eine der lohnendsten Adressen der Stadt.
Besucher erwartet das wichtigste Museum Trevisos in einem ehemaligen Kloster. Drei Bereiche prägen den Rundgang: eine archäologische Sammlung, venetische Malerei und als Höhepunkt Tomaso da Modenas Freskenzyklus über die heilige Ursula, der aus einer abgerissenen Kirche gerettet wurde. Auch Kirche, Kreuzgänge und Kapellen des Komplexes sind Teil des Erlebnisses. Das Museum verlangt Eintritt, und für den Rundgang plant man gut anderthalb Stunden ein.
Das Museum ist im früheren Kloster Santa Caterina untergebracht. Sein künstlerisches Herzstück, Tomaso da Modenas Freskenfolge über das Leben der heiligen Ursula, schmückte ursprünglich die Wände einer Kirche. Als diese im 19. Jahrhundert abgerissen wurde, rettete man die Fresken, nahm sie von den Wänden ab und übertrug sie hierher. So bewahrt das Museum ein zentrales Werk der venetischen Kunst des 14. Jahrhunderts.
