Kaum eine halbe Autostunde nördlich von Treviso beginnen die steilen Rebhänge zwischen Conegliano und Valdobbiadene – seit 2019 UNESCO-Welterbe und Heimat des Prosecco Superiore DOCG. Geführte Touren ab Treviso bringen Reisende in dieses Hügelland, das mit seinen schmalen, von Hand bewirtschafteten Terrassen, den sogenannten Rive, zu den eindrucksvollsten Weinlandschaften Italiens zählt. Typisch sind Halbtages- und Tagestouren, die zwei bis drei Familienkellereien miteinander verbinden. In den Betrieben lernt man die Methode kennen, nach der Prosecco entsteht – die zweite Gärung im Drucktank, die dem Wein seine feine Perlage gibt – und verkostet vor Ort verschiedene Stilrichtungen, vom trockenen Brut bis zum etwas süßeren Extra Dry. Zwischen den Stopps öffnen sich immer wieder weite Blicke über die berühmten, wellenförmigen Hügelkämme. Die Strada del Prosecco, die historische Weinstraße der Region, führt durch kleine Weindörfer, in denen sich Verkostung und Einkehr gut verbinden lassen. Viele Touren halten zudem an Aussichtspunkten und an Orten wie der Umgebung von Valdobbiadene, dem Zentrum der Cartizze-Lage, dem renommiertesten Filetstück des Anbaugebiets. Der große Vorteil einer geführten Tour: Wer verkostet, muss nicht selbst fahren. Mit organisiertem Transfer oder privatem Fahrer lässt sich großzügig probieren, ohne sich um Route und Promillegrenze zu sorgen. Das macht die Weintour zu einem entspannten Ausflug, der sich ideal mit einem Aufenthalt in Treviso oder einer Reise nach Venedig kombinieren lässt. Empfehlenswert ist es, vorab zu buchen und auf das Wetter zu achten – an klaren Tagen kommen die Hügel am schönsten zur Geltung.
Die geführte Weintour bringt Reisende von Treviso aus in die UNESCO-Welterbe-Hügel des Prosecco Superiore DOCG. Auf Halbtages- oder Tagestouren besucht man zwei bis drei familiengeführte Kellereien, lernt die Herstellung des perlenden Weins kennen und verkostet verschiedene Stile vom Brut bis zum Extra Dry. Zwischen den Stopps geht es entlang der Strada del Prosecco durch Weindörfer, vorbei an terrassierten Steilhängen und Aussichtspunkten – mit Transfer oder privatem Fahrer, sodass man entspannt genießen kann, ohne selbst zu fahren.
