Die Restera, der historische Treidelpfad am Ufer des Sile, ist heute der schönste Radweg von Treviso. Einst wurden auf diesem Pfad Lastkähne mit Seilen flussaufwärts in die Stadt gezogen – daher der Name. Wo früher schwere Arbeit verrichtet wurde, rollt man heute entspannt dahin: Der Weg ist flach, fast durchgehend autofrei und führt über weite Strecken im Grünen am glasklaren Fluss entlang. Der Sile gehört zu den größten Quellflüssen Europas und prägt mit seinem ruhigen, klaren Wasser die Landschaft südöstlich der Stadt. Entlang der Route reihen sich alte Villen, Anlegestellen und stille Uferabschnitte. Ein besonderes Detail ist der „Cimitero dei Burci“, der Friedhof der Lastkähne: Hier ragen die Wracks versunkener Transportboote aus dem Wasser, ein stimmungsvolles Zeugnis der einstigen Flussschifffahrt. Die Strecke folgt dem Fluss bis nach Casier und weiter nach Casale sul Sile, kleine Orte am Wasser, die sich gut als Etappenziel oder Einkehrstopp eignen. Da der Weg flach verläuft und keine nennenswerten Steigungen kennt, ist er für nahezu alle Radfahrer geeignet, von Familien bis zu gemütlichen Genussradlern. Leihräder gibt es in der Altstadt von Treviso, sodass man die Tour spontan starten kann. Mit einer Einkehr am Flussufer wird aus der Fahrt ein entspannter halber Tag. Wer mag, fährt nur bis Casier und kehrt um, oder verlängert bis Casale sul Sile. Die Restera verbindet damit sanfte Bewegung, Natur und ein Stück Regionalgeschichte – eine ruhige Ergänzung zum Stadtbummel durch Treviso, fernab von Verkehr und Hektik.
Die Restera-Radtour folgt dem historischen Treidelpfad entlang des Sile ab Treviso. Auf einer flachen, fast durchgehend autofreien Strecke radelt man im Grünen am glasklaren Fluss entlang, vorbei an alten Villen, Anlegestellen und dem „Cimitero dei Burci“, wo Wracks versunkener Lastkähne aus dem Wasser ragen. Die Route führt bis Casier und weiter nach Casale sul Sile. Leihräder gibt es in der Altstadt, und mit einer Einkehr am Flussufer wird die Fahrt zu einem entspannten halben Tag in der Natur.
