Die Cattedrale dell'Immacolata Concezione ist die Hauptkirche von Bosa und steht am unteren Rand der Altstadt, unmittelbar an der alten Brücke über den Temo. Wer von Bosa Marina kommend in die Stadt fährt, sieht sie als eines der ersten Gebäude – sie markiert den Übergang vom Fluss in die pastellfarbenen Gassen von Sa Costa. Ihre heutige barocke Gestalt erhielt die Kathedrale im 19. Jahrhundert, als der mittelalterliche Vorgängerbau umfassend umgestaltet wurde. Der Kontrast zwischen der vergleichsweise schlichten Fassade und dem farbenfroh gefassten Inneren überrascht viele Besucher: Im Kircheninneren finden sich Marmorarbeiten, Stuck und bemalte Decken, die dem Raum eine festliche, fast theatralische Wirkung geben. Als Bischofssitz erinnert die Kirche an die lange kirchliche Bedeutung Bosas, das bereits im Mittelalter Diözesanstadt war – die Wurzeln dieser Tradition reichen zurück bis zur älteren Bischofskirche San Pietro extra muros außerhalb der Stadtmauern. Über die Jahrhunderte wanderte das geistliche Zentrum mit der wachsenden Stadt vom Flusstal hinauf in Richtung Burgberg. Für Besucher ist die Kathedrale vor allem wegen ihrer Lage lohnend. Von der alten Brücke über den Temo aus, mit dem im Wasser gespiegelten Pastell der Altstadt im Hintergrund, ergibt sich eines der klassischen Postkartenmotive Bosas. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die angrenzenden Gassen und dem Aufstieg zum Castello Malaspina verbinden. Der Eintritt in die Kirche ist frei; um Rücksicht auf Gottesdienste und eine angemessene Kleidung wird wie in jeder aktiv genutzten Kirche gebeten.
Eine barocke Bischofskirche mit schlichter Fassade und überraschend farbenfrohem Inneren aus Marmorarbeiten, Stuck und bemalten Decken. Der Bau steht direkt an der alten Brücke über den Temo am unteren Rand der Altstadt und markiert den Übergang vom Fluss in die pastellfarbenen Gassen von Sa Costa. Der Eintritt ist frei; der Besuch dauert meist nur kurz, lässt sich aber gut mit einem Altstadtbummel verbinden.
Bosa ist bereits seit dem Mittelalter Diözesanstadt; die ältere Bischofskirche war ursprünglich San Pietro extra muros außerhalb der Stadtmauern. Mit dem Wachstum der Stadt rund um den Burgberg verlagerte sich das geistliche Zentrum ins Flusstal. Die heutige Kathedrale erhielt ihre barocke Gestalt im 19. Jahrhundert durch den Umbau eines mittelalterlichen Vorgängerbaus.
