Kein Schild, keine Reservierungen, nur mittags geöffnet – und trotzdem stehen die Mantovaner Schlange. Die Osteria delle Quattro Tette im Vicolo Nazione ist die ehrlichste Adresse der Stadt, ein Ort, der sich jeder touristischen Inszenierung verweigert und gerade deshalb das alte, unpolierte Mantua bewahrt hat. Der kuriose Name erinnert an die zwei Wirtinnen, von denen der heutige Betreiber das Lokal 1980 übernahm – ein Stück lokaler Erzählung, das längst zur Legende geworden ist. Drinnen sitzt man an langen Holztischen, oft Schulter an Schulter mit Einheimischen, die hier seit Jahrzehnten ihre Mittagspause verbringen. Die Atmosphäre ist laut, herzlich und völlig ungekünstelt. Auf den Tisch kommt, was die mantuanische Hausküche an klassischen Mittagsgerichten hergibt, täglich wechselnd je nach Markt und Saison. Stracotto, das lange geschmorte Rindfleisch, wird mit Polenta serviert; dazu gibt es Hecht in Salsa aus der Süßwassertradition der Seen oder Tortelli, die gefüllten Teigtaschen der Region. Begleitet wird das Essen von offenem Lambrusco, dem spritzigen Rotwein, zu sehr fairen Preisen. Wer das ursprüngliche Mantua schmecken will, sollte früh kommen: Das Lokal öffnet nur mittags, und kurz nach zwölf sind die besten Plätze an den Holztischen bereits vergeben. Eine Reservierung gibt es nicht – wer einen Platz will, stellt sich an. Genau diese Unbedingtheit macht den Charakter der Osteria delle Quattro Tette aus.
Geboten wird die klassische mantuanische Hausküche als Mittagsgerichte, täglich wechselnd je nach Markt und Saison. Dazu zählen Stracotto, das lange geschmorte Rindfleisch mit Polenta, Hecht in Salsa aus der Süßwassertradition der Seen sowie Tortelli, die gefüllten Teigtaschen der Region. Begleitet wird das Essen von offenem Lambrusco zu sehr fairen Preisen. Es geht um ehrliche, ursprüngliche Landküche ohne jede Inszenierung.
Das Lokal verzichtet auf Schild und Reservierung und öffnet nur mittags. Gegessen wird an langen Holztischen, oft Schulter an Schulter mit Einheimischen. Die Stimmung ist laut, herzlich und völlig ungekünstelt – ein Ort, an dem das alte, unpolierte Mantua fortlebt.
