Das Convento dei Cappuccini, das Kapuzinerkloster von Monterosso al Mare, liegt auf dem bewaldeten Hügel über dem Sattel, der den historischen Altstadtkern vom Strandteil Fegina trennt. Mit ihm verbunden ist die Kirche San Francesco, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet wurde. Vom Dorf aus führt ein ansteigender Weg hinauf zum Kloster, der zugleich einer der lohnendsten Spaziergänge des Ortes ist. Das bekannteste Kunstwerk im Inneren ist eine Kreuzigungsdarstellung, die Anthonis van Dyck zugeschrieben wird. Der flämische Maler hielt sich zeitweise in Ligurien auf, was die Zuschreibung plausibel macht. Das Werk verleiht der ansonsten schlichten Klosterkirche einen kunsthistorischen Rang, der über die übliche Dorfkirche der Cinque Terre hinausgeht. Das Kloster und die Kirche fügen sich in die bescheidene Ordensarchitektur der Kapuziner ein: zurückhaltend, ohne pompöse Fassade, eingebettet in den Hang über dem Meer. Diese Schlichtheit steht im Kontrast zur Wirkung des Ortes, denn der Aufstieg lohnt sich gleich in doppelter Hinsicht. Von der Terrasse vor dem Kloster reicht der Blick über beide Ortsteile von Monterosso – die Altstadt auf der einen, Fegina auf der anderen Seite – und weiter die Küste entlang bis zur Punta Mesco im Westen. Damit ist das Convento dei Cappuccini zugleich einer der besten Aussichtspunkte des Dorfes. Der Zugang ist frei. Wer den Aufstieg mit einem Besuch der Kirche verbindet, erlebt religiöse Kunst und Küstenpanorama an einem Ort.
Ein ansteigender Weg führt vom Dorf hinauf zum Kapuzinerkloster und zur schlichten Kirche San Francesco. Im Inneren ist die van Dyck zugeschriebene Kreuzigung das Hauptwerk. Von der Terrasse vor dem Kloster überblickt man beide Ortsteile von Monterosso und die Küste bis zur Punta Mesco. Der Besuch verbindet religiöse Kunst mit einem der besten Aussichtspunkte des Dorfes und ist frei zugänglich.
Das Kapuzinerkloster mit der Kirche San Francesco wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet und folgt der zurückhaltenden Ordensarchitektur der Kapuziner. Die Kreuzigungsdarstellung im Inneren wird Anthonis van Dyck zugeschrieben, der sich zeitweise in Ligurien aufhielt. Damit verbindet das Kloster die bescheidene Bautradition des Ordens mit einem kunsthistorisch bedeutenden Werk.
