Die wuchtige Rocca Albornoz wurde ab 1354 unter Kardinal Egidio Albornoz errichtet, um die Herrschaft des Kirchenstaats in der Region zu sichern. Heute beherbergt die Festung an der Piazza della Rocca das Etruskische Nationalmuseum der Tuscia, das Museo Nazionale Etrusco. Schon das Gebäude selbst, mit Innenhof und Wehrcharakter, macht die Geschichte der Stadt als Teil des Kirchenstaats anschaulich. Im Mittelpunkt der Sammlung stehen Funde aus den Ausgrabungen von Acquarossa und San Giovenale, zwei bedeutenden etruskischen Fundstätten der Umgebung. Anders als viele Museen, die sich auf Grabbeigaben aus Nekropolen konzentrieren, zeigt das Haus auch Rekonstruktionen etruskischer Wohnhäuser. Damit wird das Alltagsleben der Etrusker greifbar – wie sie wohnten, wie ihre Häuser gebaut und ausgestattet waren. Dieser Blick auf den Alltag jenseits der Totenstädte ist die Besonderheit der Sammlung. Wer sich für die Etrusker interessiert, die diese Region lange vor den Römern prägten, bekommt hier ein anschauliches Bild ihrer Lebenswelt, ergänzt durch die archäologische Forschung der nahen Grabungsorte. Die Lage an der Piazza della Rocca im Norden der Altstadt macht das Museum zu einem guten Auftakt für einen Stadtrundgang. Von hier aus lässt sich die nördliche Altstadt erkunden, bevor man weiter in Richtung Zentrum, San Pellegrino und Colle del Duomo zieht.
Besucher betreten eine wuchtige Festung aus dem 14. Jahrhundert mit Innenhof, in der heute das Etruskische Nationalmuseum der Tuscia untergebracht ist. Die Sammlung zeigt Funde aus den Ausgrabungen von Acquarossa und San Giovenale, ergänzt durch Rekonstruktionen etruskischer Wohnhäuser. Der Schwerpunkt liegt auf dem Alltagsleben der Etrusker, was die Ausstellung anschaulicher macht als reine Grabbeigaben-Sammlungen. Die Lage an der Piazza della Rocca verbindet den Besuch mit einem Rundgang durch die nördliche Altstadt.
Die Rocca Albornoz wurde ab 1354 unter Kardinal Egidio Albornoz errichtet, der die Herrschaft des Kirchenstaats in der Region wiederherstellen sollte. Die Festung diente der militärischen Sicherung Viterbos. In der Neuzeit wurde sie zum Sitz des Etruskischen Nationalmuseums der Tuscia, das die archäologischen Funde der Region bewahrt, insbesondere aus den nahen Grabungsorten Acquarossa und San Giovenale.
