Auf der gleichnamigen Piazza am Rand des Viertels San Pellegrino erhebt sich die Fontana Grande, der größte der vielen mittelalterlichen Brunnen, die Viterbo den Beinamen Stadt der schönen Brunnen eingebracht haben. Begonnen wurde der Bau im frühen 13. Jahrhundert – eine Zeit, in der Viterbo an Bedeutung gewann und in der die öffentliche Wasserversorgung zugleich Ausdruck städtischen Stolzes war. Der Brunnen folgt einem für die Stadt typischen Aufbau. Über einem Becken in Form eines griechischen Kreuzes steigt ein spindelförmiger Aufbau empor, die sogenannte fontana a fuso, aus der das Wasser über mehrere Schalen herabfällt. Diese charakteristische Form prägt mehrere Brunnen Viterbos und macht die Fontana Grande zu ihrem größten und bekanntesten Vertreter. Die Lage am Rand von San Pellegrino macht den Brunnen zu einem natürlichen Treffpunkt und Orientierungspunkt. Wer das mittelalterliche Viertel erkunden will, kann hier starten und von der Piazza aus in die engen Gassen mit ihren Steinhäusern und Außentreppen, den profferli, eintauchen. Da der Brunnen frei zugänglich auf einem öffentlichen Platz steht, lässt er sich jederzeit besichtigen und ohne Eintritt in einen Stadtrundgang einbinden. In Kombination mit dem nahen Colle del Duomo und dem Viertel San Pellegrino ergibt sich so ein dichtes Bild des mittelalterlichen Viterbo.
Auf einer öffentlichen Piazza am Rand des Viertels San Pellegrino steht der größte mittelalterliche Brunnen der Stadt. Über einem Becken in Kreuzform erhebt sich der spindelförmige Aufbau der fontana a fuso, aus der das Wasser über mehrere Schalen fällt. Der Platz dient als Treffpunkt und Orientierungspunkt; der Brunnen ist frei zugänglich und lässt sich jederzeit in einen Stadtrundgang einbinden, etwa als Auftakt für die Gassen von San Pellegrino.
Der Bau der Fontana Grande wurde im frühen 13. Jahrhundert begonnen, in einer Zeit, in der Viterbo politisch und wirtschaftlich an Bedeutung gewann. Öffentliche Brunnen waren damals Teil der städtischen Wasserversorgung und zugleich Zeichen bürgerlichen Stolzes. Die typische spindelförmige Bauform, die fontana a fuso, prägte mehrere Brunnen der Stadt; die Fontana Grande ist ihr größter Vertreter.
