Steiner Tor

Steiner Tor

Das Steiner Tor ist das markante spätgotische Stadttor von Krems an der Donau und eines der besterhaltenen mittelalterlichen Stadttore Österreichs.

Wer von Westen in die Kremser Altstadt einfährt, begegnet ihm unweigerlich: dem Steiner Tor, dem mächtigen spätgotischen Stadttor, das seit dem 15. Jahrhundert den Eingang zur Stadt bewacht. Der wuchtige Rundturm mit seinem charakteristischen Spitzhelm und den vier flankierenden Ecktürmchen ist kein bloßes Überbleibsel vergangener Zeiten – er ist ein lebendiges Scharnier zwischen der modernen Donaustadt und ihrem mittelalterlichen Kern. Das Tor wurde im Jahr 1480 errichtet und gehört damit zur Blütezeit der spätgotischen Befestigungsarchitektur in Niederösterreich. Ursprünglich war es Teil einer weitläufigen Stadtmauer, die Krems vor Überfällen schützte. Heute steht es frei im Stadtbild, eingerahmt von der belebten Kremser Straße, und wirkt dadurch umso imposanter: ein steinerner Zeuge, der den Lärm des Alltags stoisch über sich ergehen lässt. Die markante Silhouette mit dem hohen Helm und den vier Ecktürmchen ist das vielleicht meistfotografierte Motiv der ganzen Stadt. Der Besuch des Steiner Tors beginnt bereits aus der Distanz. Schon von der Landstraße aus, wenn man sich Krems nähert, taucht der Turm am Horizont auf und gibt die Richtung vor. Wer zu Fuß durch das Tor schreitet, spürt den Übergang: Die Durchfahrt ist eng, die Steine kühl und dunkel, und dann öffnet sich die Altstadt mit ihren barocken Bürgerhäusern und engen Gassen. Dieser Moment des Durchquerens hat etwas Theatralisches – als betrete man eine andere Zeitebene. Rund um das Steiner Tor lohnt es sich, langsam zu werden. Die Fassade zeigt Details, die man im Vorbeigehen leicht übersieht: Steinmetzzeichen, die Wölbung des Torbogens, die Proportionen der Türmchen. Abends, wenn die Beleuchtung einsetzt und das warme Licht den Sandstein zum Leuchten bringt, entfaltet das Tor eine ganz eigene Wirkung. Wer Zeit mitbringt, setzt sich auf eine der nahen Bänke und beobachtet, wie Einheimische und Reisende gleichermaßen kurz innehalten – ein stiller Beweis dafür, dass dieses Bauwerk noch immer etwas auslöst.

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Beste Besuchszeit
Früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang bietet das beste Licht und die geringste Besucherdichte. Abends lohnt sich ein zweiter Blick, wenn die Beleuchtung den Turm plastisch hervorhebt.
01Foto-Tipp 1

Für die klassische Frontansicht empfiehlt sich ein Standpunkt auf der Landstraße mit etwas Abstand – so passen Turm und Helm vollständig ins Bild.

02Foto-Tipp 2

Die Abendbeleuchtung setzt den Sandstein warm in Szene; Langzeitbelichtungen mit Autolichtern als Lichtspuren ergeben starke urbane Aufnahmen.

03Foto-Tipp 3

Der Blick durch den Torbogen in die Altstadt hinein liefert eine natürliche Rahmung mit Tiefenwirkung.

04Foto-Tipp 4

Detailaufnahmen der Ecktürmchen und des Spitzhelms gelingen am besten mit leichtem Gegenlicht am frühen Morgen.

Spätgotischer Rundturm aus dem Jahr 1480 – eines der besterhaltenen Stadttore Österreichs

Charakteristischer Spitzhelm mit vier flankierenden Ecktürmchen als unverwechselbares Wahrzeichen

Eindrucksvoller Tordurchgang als historischer Eingang zur Kremser Altstadt

Abendbeleuchtung lässt den Sandstein golden erstrahlen – ideal für Fotografen

Zentraler Ausgangspunkt für Erkundungen der mittelalterlichen Altstadt von Krems

01Tipp 1

Nähern Sie sich dem Steiner Tor zu Fuß von der Landstraße aus – so wirkt die Silhouette am eindrucksvollsten und der Maßstab wird greifbar.

02Tipp 2

Früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang ist das Licht am günstigsten und die Besucherzahl am geringsten.

03Tipp 3

Nehmen Sie sich Zeit für die Detailbetrachtung der Fassade: Steinmetzzeichen und die Wölbung des Torbogens erzählen ihre eigene Geschichte.

04Tipp 4

Kombinieren Sie den Besuch mit einem Spaziergang durch die Kremser Altstadt – die barocken Bürgerhäuser in der Oberen Landstraße liegen direkt dahinter.

05Tipp 5

Abends lohnt sich ein Rückweg zum Tor, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist und der Turm besonders plastisch wirkt.

Was kostet der Eintritt für das Steiner Tor?

Das Steiner Tor ist ein öffentliches Baudenkmal und kann von außen kostenlos besichtigt werden. Für den Durchgang und die Betrachtung der Fassade fällt kein Eintritt an.

Wie lange dauert ein Besuch am Steiner Tor?

Für die Besichtigung des Tors selbst sollte man etwa 15 bis 30 Minuten einplanen. Kombiniert man den Besuch mit einem Spaziergang durch die angrenzende Altstadt, sind zwei bis drei Stunden sinnvoll.

Wann ist die beste Besuchszeit für das Steiner Tor in Krems?

Die beste Besuchszeit ist früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn das Licht günstig steht und weniger Durchgangsverkehr herrscht. Besonders reizvoll ist das Tor auch in den Abendstunden, wenn die Beleuchtung die gotischen Details betont.

Wie komme ich zum Steiner Tor in Krems an der Donau?

Das Steiner Tor liegt direkt an der Kremser Landstraße am westlichen Eingang zur Altstadt und ist sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß vom Kremser Bahnhof aus leicht erreichbar.

Was gibt es rund ums Steiner Tor noch zu sehen?

Unmittelbar hinter dem Tor beginnt die historische Altstadt von Krems mit der Oberen Landstraße, barocken Bürgerhäusern und der Pfarrkirche St. Veit. Der gesamte Altstadtkern ist zu Fuß gut erkundbar.

Wie alt ist das Steiner Tor in Krems?

Das Steiner Tor wurde im Jahr 1480 errichtet und ist damit über 540 Jahre alt. Es gilt als eines der besterhaltenen spätgotischen Stadttore in ganz Österreich.

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