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Frauenbergkirche
Die auf einem Felsen über Stein thronende Kirche mit ihrem markanten Turm – von der Donau aus das Wahrzeichen des Viertels.
◆ STADTVIERTEL · KREMS AN DER DONAU
Stein ist der westliche, stillere Teil der Doppelstadt – und wirkt wie ein eigenes kleines Donaustädtchen. Entlang der schmalen Steiner Landstraße reihen sich Renaissance- und Barockhäuser ehemaliger Schiffmeister und Weinhändler, gekrönt von der Frauenbergkirche und ihrem markanten Turm. Vom Pulverturm bis zur Schlagbrücke spannt sich eine der schönsten historischen Zeilen Österreichs, und direkt davor zieht die Donaupromenade am Wasser entlang. Hier endet die Kunstmeile, und hier ist der Blick aufs Welterbe der Wachau am weitesten.

„Krems und Stein und Und sind drei Städte“, sagt das alte Wortspiel – und Stein behauptet seinen eigenen Charakter mit Stolz. Wo Krems geschäftig ist, ist Stein malerisch: eine einzige lange Zeile aus Häusern der Schiffmeister, Weinhändler und Mautbeamten, die einst vom Donauhandel lebten. Die Fassaden tragen Renaissance- und Barockschmuck, Erker und Höfe, und an den Enden wachen Türme – der Pulverturm im Westen, das Linzer Tor und der Turm der Frauenbergkirche, die über der Zeile aufragt.
Die Frauenbergkirche, einst Beinhauskapelle, thront auf ihrem Felsen und ist von der Donau aus das Erkennungszeichen von Stein. Darunter zieht sich die Steiner Landstraße als ruhige Gasse durch den Ort, vorbei an der einstigen Mautstelle und der Minoritenkirche, in der heute das Forum Frohner Teil der Kunstmeile ist. Stein ist damit nicht nur Kulisse, sondern auch Kunstort – am Übergang von Geschichte zu Gegenwart.
Am schönsten ist Stein am Wasser: Die Donaupromenade führt direkt am Fluss entlang, mit Blick auf die Weinterrassen am gegenüberliegenden Ufer und die Schiffe, die zur Wachau aufbrechen. In den Wirtshäusern und Heurigen der Zeile, etwa im traditionsreichen Salzstadl, schmeckt man die Region: Grüner Veltliner, Donaufisch und deftige Jause, während draußen das Licht der goldenen Stunde die alten Fassaden zum Glühen bringt.
01 · Highlights
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Die auf einem Felsen über Stein thronende Kirche mit ihrem markanten Turm – von der Donau aus das Wahrzeichen des Viertels.
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Die historische Renaissance- und Barockzeile mit Schiffmeisterhäusern, Erkern und Höfen, eine der schönsten Gassen Österreichs.
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Der Uferweg am Fluss mit Blick auf die Weinterrassen der Wachau und die ablegenden Schiffe.
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In der ehemaligen Minoritenkirche gelegener Teil der Kunstmeile, dem Maler Adolf Frohner gewidmet.
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Krems ist der größere, geschäftige Stadtteil mit Fußgängerzone und Bahnhof, Stein der westliche, stillere und malerischere Teil direkt am Fluss. Verbunden sind beide durch das alte Mautquartier „Und“. Stein gilt mit seiner Renaissance-Zeile als das schönste Ensemble der Doppelstadt.
Nur rund anderthalb Kilometer, gut zu Fuß oder per Rad entlang der Donaupromenade in etwa 20 Minuten zu erreichen. Auf dem Weg liegt das Quartier „Und“ mit der Kunstmeile.
Entlang der Steiner Landstraße und am Fluss gibt es Wirtshäuser und Heurige; das traditionsreiche Wirtshaus Salzstadl etwa serviert österreichische Küche und Wachauer Wein. Am Wasser sitzt man mit Blick auf die Weinterrassen.
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