Wer durch die Altstadt von Krems an der Donau schlendert und irgendwann vor dem mittelalterlichen Stadtpalais der Gozzoburg steht, begreift sofort: Hier geht es nicht um Kulisse, sondern um Substanz. Das Restaurant Gozzoburg hat seinen Platz in einem der bedeutendsten gotischen Profanbauten Österreichs gefunden – und dieser Rahmen prägt jeden Abend, der hier verbracht wird. Steingewölbe, die Jahrhunderte überdauert haben, treffen auf Tische, an denen die Kremser Wirtshausküche in ihrer unkompliziertesten, ehrlichsten Form serviert wird. Die Küche orientiert sich konsequent an österreichischen Traditionen und dem, was die Region rund um das Kremstal und die Wachau hergibt. Das bedeutet: keine aufgepeppten Interpretationen für den Touristenstrom, sondern Gerichte, die nach Hause schmecken – im besten Sinne. Klassiker der Wirtshausküche stehen auf der Speisekarte, zubereitet mit Zutaten, die in dieser Gegend verwurzelt sind. Die Donauregion Niederösterreichs ist bekannt für ihre Weine, ihr Gemüse und ihre handwerkliche Küchentradition – all das findet sich auf dem Teller wieder. Das Ambiente ist schwer zu kopieren. Wer einmal unter den Gewölben der Gozzoburg gesessen hat, versteht den Unterschied zwischen historischem Rahmen und bloßer Dekoration. Die Atmosphäre ist ruhig, geerdet und dabei keineswegs museal – man isst hier, man trinkt, man redet. Zum Essen empfiehlt sich selbstverständlich ein Glas aus dem nahen Weinbaugebiet Kremstal oder der Wachau, die beide zu den renommiertesten Weißweinlagen Österreichs zählen. Das Restaurant eignet sich gleichermaßen für ein ausgedehntes Mittagessen nach dem Besuch der Kunstmeile Krems oder für einen ruhigen Abend nach einem Tag entlang der Donau. Wer Krems ernsthaft kennenlernen möchte, kommt an diesem Ort kaum vorbei – nicht wegen des Namens, sondern wegen der Haltung, mit der hier gekocht und bewirtet wird.
Österreichische Wirtshausküche mit regionalem Fokus auf die Donauregion Niederösterreichs. Die Küche setzt auf klassische heimische Gerichte, zubereitet mit Zutaten aus dem Kremstal und der Wachau – bodenständig, ehrlich und ohne unnötige Modernisierungen.
Steingewölbe eines gotischen Stadtpalais aus dem Mittelalter treffen auf ruhige, geerdet-gemütliche Wirtshausatmosphäre. Kein musealer Ernst, sondern echter Gastbetrieb mit Geschichte – ideal für konzentrierte Gespräche und entspannte Mahlzeiten.
