Das Santuario di Maria Santissima Annunziata, kurz Santuario dell'Annunziata, ist das bedeutendste Heiligtum Trapanis. Die Kirche hat ihre Wurzeln im 14. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert barock erweitert. Sie liegt etwas außerhalb des historischen Stadtkerns, ist aber für viele Reisende das eigentliche Ziel in Trapani, weil sich hier eine der berühmtesten Marienfiguren Süditaliens befindet. In der Cappella della Madonna steht die Madonna di Trapani, eine Marmorstatue, die dem pisanischen Bildhauer Nino Pisano zugeschrieben wird. Sie zählt zu den am meisten verehrten Mariendarstellungen des Südens: Seit Jahrhunderten kommen Seeleute, Fischer und Auswanderer zu ihr, um Schutz und Segen zu erbitten. Die Figur und ihre Kapelle sind kunsthistorisch wie religiös der Mittelpunkt des Heiligtums und erklären die anhaltende Bedeutung des Ortes. Neben der Madonnenkapelle lohnen weitere Teile des Komplexes den Besuch. Die Seefahrerkapelle erinnert an die enge Verbindung Trapanis mit dem Meer und an die Menschen, die ihr Leben auf See verbrachten. Die barocke Ausstattung und die Atmosphäre der Erweiterung des 18. Jahrhunderts machen den Rundgang abwechslungsreich – das Santuario ist mehr als eine einzelne Kapelle, es ist ein über Jahrhunderte gewachsener religiöser Ort. Direkt an die Kirche grenzt der ehemalige Klosterkomplex, der heute das Museo Regionale Agostino Pepoli beherbergt. Das macht das Santuario zu einem idealen Ausgangspunkt für einen Halbtagesausflug: erst der Besuch des Heiligtums mit der Madonna di Trapani, dann der Gang ins benachbarte Museum mit seinen berühmten Korallenarbeiten. Der Eintritt in die Kirche ist frei. Wer Trapanis religiöse Geschichte und seine Verbindung zum Meer verstehen will, kommt an diesem Ort nicht vorbei.
Du betrittst ein über Jahrhunderte gewachsenes Heiligtum mit Wurzeln im 14. Jahrhundert und barocker Erweiterung. Mittelpunkt ist die Cappella della Madonna mit der verehrten Madonna di Trapani von Nino Pisano. Sehenswert sind auch die Seefahrerkapelle und die barocke Ausstattung. Direkt nebenan liegt das Museo Pepoli, sodass sich ein Halbtagesbesuch anbietet. Der Kircheneintritt ist frei.
Die Kirche entstand im 14. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert barock erweitert. Über die Jahrhunderte wurde sie zum bedeutendsten Wallfahrtsort der Stadt, getragen von der Verehrung der Madonna di Trapani durch Seeleute, Fischer und Auswanderer. Der angrenzende Klosterkomplex beherbergt heute das Museo Regionale Agostino Pepoli.
