Die Wanderung zur Sella del Diavolo führt auf den markanten Felsen, der den westlichen Abschluss der Bucht des Poetto bildet. Der Weg beginnt am kleinen Hafen Marina Piccola und steigt durch die duftende mediterrane Macchia auf das Kalkplateau hinauf, das hoch über dem Golf von Cagliari liegt. Diese Tour verbindet einen überschaubaren Aufstieg mit weiten Ausblicken und ist eine der beliebtesten Aktivitäten für aktive Besucher der Stadt. Unterwegs trifft man auf Spuren der langen Geschichte des Ortes. Reste punischer und römischer Vorposten sowie alte Wachtürme zeugen davon, dass die strategische Lage über der Bucht seit der Antike genutzt wurde. Diese historischen Überbleibsel verleihen der Wanderung eine zusätzliche Dimension und machen sie zu mehr als einem reinen Naturerlebnis. Oben auf dem Plateau öffnet sich der Blick über den gesamten Strandbogen des Poetto, der sich von hier in voller Länge überblicken lässt. Auch die dahinterliegenden Lagunen und die Stadt sind zu sehen. Der Name des Felsens, übersetzt Sattel des Teufels, geht auf eine Legende zurück, nach der hier der Teufel im Kampf mit den Engeln seinen Sattel verlor, was der charakteristischen Form des Bergrückens entsprechen soll. Für Hin- und Rückweg sollte man rund zwei Stunden einplanen. Feste Schuhe und ausreichend Wasser sind wichtig, da der Weg über felsigen Untergrund führt und auf dem Plateau wenig Schatten bietet. Im Hochsommer empfiehlt es sich, früh am Morgen oder zum Sonnenuntergang aufzubrechen, um die Mittagshitze zu vermeiden und das beste Licht über der Bucht zu erleben.
Die Wanderung führt vom kleinen Hafen Marina Piccola durch duftende mediterrane Macchia auf das Kalkplateau der Sella del Diavolo hoch über dem Golf von Cagliari. Unterwegs passiert man Reste punischer und römischer Vorposten sowie alte Wachtürme, die von der langen strategischen Nutzung des Ortes zeugen. Oben öffnet sich der Blick über den gesamten Strandbogen des Poetto, die Lagunen und die Stadt. Der Name, Sattel des Teufels, geht auf eine Legende zurück. Für Hin- und Rückweg sind rund zwei Stunden einzuplanen.
