Offiziell heißt sie Piazza Umberto I, doch alle nennen sie nur Piazzetta. Der Platz hat die Größe eines Innenhofs, und doch ist er der gesellschaftliche Mittelpunkt von Capri-Stadt. Vier Caféterrassen drängen sich so eng zusammen, dass ihre Stühle ineinander überzugehen scheinen – ein Bühnenbild, das den Charakter des Ortes ausmacht. Tagsüber ist die Piazzetta das Schaulaufen der Tagesgäste, die von der Funicolare heraufkommen und sich durch die Gassen verteilen. Am Abend verwandelt sie sich in die Bühne für den Aperitivo und das große Sehen-und-gesehen-Werden. Seit den 1950er-Jahren, als der internationale Jetset die Insel entdeckte, hat sich an diesem Ritual wenig geändert; die Piazzetta blieb der Ort, an dem sich das mondäne Capri trifft. Über allem steht der Uhrturm mit seiner Majolika-Kuppel, das heimliche Wahrzeichen von Capri-Stadt. Von der Piazzetta gehen die wichtigsten Wege ab: zur Via Camerelle mit ihren Boutiquen, zu den Gärten des Augustus, zur Via Tragara mit Blick auf die Faraglioni und hinab zur Marina Piccola. Der Platz selbst ist frei zugänglich; teuer wird es nur, wenn man sich auf eine der Caféterrassen setzt. Wer Capri verstehen will, beginnt hier – die Piazzetta ist Ausgangspunkt und Treffpunkt zugleich.
Ein kleiner, fast intim wirkender Platz, der von vier Caféterrassen ausgefüllt wird und vom Uhrturm mit Majolika-Kuppel überragt wird. Tagsüber herrscht dichtes Treiben der Tagesgäste, abends wird die Piazzetta zur Aperitivo-Bühne. Der Platz ist frei zugänglich und dient als Ausgangspunkt für die wichtigsten Wege durch Capri-Stadt.
Seit den 1950er-Jahren, als der internationale Jetset Capri entdeckte, ist die Piazzetta der mondäne Treffpunkt der Insel. An diesem Ritual des Sehen-und-gesehen-Werdens hat sich bis heute wenig geändert. Der Uhrturm mit Majolika-Kuppel prägt das Bild des Platzes.
