Der Sentiero dei Fortini, der „Pfad der Festungen“, verbindet die Blaue Grotte mit dem Leuchtturm von Punta Carena und folgt dabei der wildesten und einsamsten Küste Capris. Der Weg führt durch dichte Macchia, über Felsbuchten und vorbei an drei Fortini aus napoleonischer Zeit – Festungen, an denen sich Briten und Franzosen Anfang des 19. Jahrhunderts um die strategisch wichtige Insel bekämpften. Die Route ist rund fünf Kilometer lang, gut markiert und mit Pausen in drei bis vier Stunden zu bewältigen. Sie verläuft überwiegend entlang der Küste mit ständigem Blick aufs Meer und führt durch eine Landschaft, die sich deutlich vom mondänen Capri-Stadt unterscheidet. Hier dominieren Natur und Stille; auf weiten Abschnitten begegnet man kaum anderen Wanderern. Unterwegs gibt es keine Einkehr, weshalb man ausreichend Wasser und einen Snack mitnehmen sollte. Festes Schuhwerk und Sonnenschutz sind wegen der teils ungeschützten Lage ratsam. Wer die ruhige, naturbelassene Seite der Insel kennenlernen möchte, findet auf dem Sentiero dei Fortini eine der lohnendsten Wanderungen Capris – mit Geschichte, Küstenpanorama und der seltenen Erfahrung von Einsamkeit auf einer ansonsten gut besuchten Insel.
ausreichend Wasser





























