Die Gärten des Augustus liegen auf mehreren Terrassen am Südhang von Capri-Stadt, nur wenige Gehminuten von der Piazzetta entfernt. Sie zählen zu den am leichtesten erreichbaren Aussichtspunkten der Insel und belohnen den kurzen Weg mit einem der bekanntesten Panoramen Capris: Auf der einen Seite ragen die Faraglioni aus dem Meer, auf der anderen schlängelt sich die gepflasterte Via Krupp in engen Serpentinen die Steilküste hinab zur Marina Piccola. Die Anlage geht auf den deutschen Industriellen Friedrich Alfred Krupp zurück, der um die Wende zum 20. Jahrhundert große Teile dieses Hangs erwarb und gestalten ließ. Zwischen niedrigen Mäuerchen, schattigen Pinien und Beeten wachsen Hortensien, Dahlien und mediterrane Pflanzen; im Frühsommer steht der Garten in voller Blüte. Ein Denkmal erinnert an den Aufenthalt Lenins auf Capri, der hier im Exil weilte und Freunde auf der Insel besuchte. Der Garten ist überschaubar und in einer halben Stunde erkundet, weshalb sich ein Besuch gut mit einem Bummel durch die Altstadt oder dem anschließenden Blick von der Via Krupp verbinden lässt. Der Eintritt ist gering, kann aber je nach Saison variieren – aktuelle Tarife prüft man am besten vor Ort. Wer den Andrang meiden möchte, kommt am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn das Licht über den Faraglioni weicher wird und die Reisegruppen abgezogen sind.
Drei aufeinanderfolgende Aussichtsterrassen, angelegt am Steilhang über dem Meer. Von der obersten Ebene blickt man auf die Faraglioni, von einer seitlichen Plattform auf die Serpentinen der Via Krupp und die Marina Piccola. Dazwischen führen kurze Wege durch Beete mit Hortensien, Dahlien und mediterraner Flora. Der gesamte Rundgang ist eben bis leicht ansteigend und in etwa einer halben Stunde bewältigt.
Die Terrassen gehen auf den deutschen Industriellen Friedrich Alfred Krupp zurück, der um 1900 große Hangflächen oberhalb der Marina Piccola erwarb und gärtnerisch gestalten ließ. Ursprünglich als Giardini Krupp bekannt, wurden sie später in Giardini di Augusto umbenannt. Ein Denkmal im Garten erinnert an Lenin, der während seines Exils mehrfach auf Capri weilte.
