Die Faraglioni sind das Wahrzeichen Capris: drei Felsnadeln, die rund hundert Meter aus dem Meer ragen und das meistfotografierte Motiv der Insel bilden. Jeder der drei hat einen eigenen Namen. Stella steht direkt am Ufer und ist mit dem Land verbunden, di Mezzo trägt den berühmten natürlichen Bogen, durch den die Boote fahren, und Scopolo liegt am weitesten draußen im offenen Meer. Auf dem äußersten Felsen, dem Scopolo, lebt eine besondere Eidechsenart, deren blaue Färbung es nur hier gibt – eine Anpassung an die isolierte Umgebung, die Biologen seit Langem fasziniert. Die Faraglioni sind also nicht nur ein Landschaftsmotiv, sondern auch ein kleines, eigenständiges Ökosystem vor der Küste der Insel. Am schönsten zeigen sich die Felsnadeln von mehreren Aussichtspunkten: vom Belvedere der Punta Tragara, wohin der Spazierweg von der Piazzetta führt, von den Gärten des Augustus oder vom Boot aus, wenn der Bootsführer durch den Bogen des mittleren Felsens steuert. Der Zugang zu den Aussichtspunkten ist frei. Wer die Faraglioni aus der Nähe und von unten erleben will, kann an ihrem Fuß bei La Fontelina baden oder eine Bootstour um die Insel buchen, die die Durchfahrt durch den Bogen einschließt.
Drei markante Felsnadeln, die rund hundert Meter aus dem Meer ragen. Vom Belvedere der Punta Tragara und von den Gärten des Augustus überblickt man sie aus erhöhter Lage. Aus der Nähe erlebt man sie vom Boot, das durch den natürlichen Bogen des mittleren Felsens fährt, oder beim Baden an ihrem Fuß. Die Aussichtspunkte sind frei zugänglich und eben bis leicht ansteigend erreichbar.
Die Faraglioni gelten seit jeher als Wahrzeichen Capris und sind in unzähligen Gemälden und Fotografien festgehalten. Die blaue Eidechse auf dem Scopolo wurde zu einem naturkundlichen Markenzeichen der Insel und ist Gegenstand wissenschaftlicher Beobachtung.
