La Capannina liegt in einer schmalen Gasse unweit der Piazzetta und gilt seit den 1930er-Jahren als das Esszimmer der Capri-Gesellschaft. Über die Jahrzehnte hat sich das Lokal zu einer Institution entwickelt; das Gästebuch liest sich wie ein Stück Film- und Modegeschichte, und viele Stammgäste kehren über Generationen hinweg zurück. Trotz dieses Renommees bleibt der Rahmen überschaubar – ein Innenraum und eine Handvoll Tische in der Gasse. Die Küche hält bewusst an klassischen kampanischen Gerichten fest, statt Trends hinterherzulaufen. Auf der Karte stehen Scialatielli mit Meeresfrüchten, die Inselspezialität Ravioli capresi sowie zum Abschluss die Torta caprese, der dichte Schoko-Mandel-Kuchen der Insel. Der Weinkeller gehört zu den am besten sortierten Capris und ergänzt die regionale Küche um eine breite Auswahl italienischer Gewächse. Wer das alte, mondäne Capri schmecken möchte, ist hier richtig. Das Preisniveau ist gehoben, der Stil eher klassisch als modern, und in der Hochsaison sollte man unbedingt reservieren. Die Lage nur wenige Schritte von der Piazzetta macht La Capannina zu einer naheliegenden Wahl für ein Abendessen nach dem Bummel durch die Gassen von Capri-Stadt – ein Ort, an dem die Geschichte der Insel und ihre Küche zusammenkommen.
Die Küche ist klassisch kampanisch und bewusst traditionell. Charakteristisch sind Scialatielli mit Meeresfrüchten, die Inselspezialität Ravioli capresi und die Torta caprese zum Abschluss. Statt Trends pflegt das Haus die Rezepte der Region. Ergänzt wird das Angebot durch einen der am besten sortierten Weinkeller der Insel.
Klassisch-mondän und zugleich überschaubar: ein gediegener Innenraum und eine Handvoll begehrter Tische in der Gasse bei der Piazzetta. Der Ton ist gepflegt, die Geschichte allgegenwärtig – das Gästebuch erzählt von Jahrzehnten Film- und Modeprominenz, ohne dass der Service seine Bodenständigkeit verliert.
