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Porta Palatina
Römisches Stadttor aus dem 1. Jahrhundert mit zwei mächtigen Ziegeltürmen – eines der besterhaltenen seiner Art in Italien.
◆ STADTVIERTEL · TURIN
Über dem Straßenraster der römischen Gründungsstadt liegt heute Turins lebendigstes Ausgehviertel: enge Gassen mit Osterien und Weinbars, die Porta Palatina als römisches Stadttor, der Duomo mit der Grabtuch-Kapelle und gleich dahinter der riesige Markt von Porta Palazzo. Tagsüber Handwerk und Marktleben, abends Aperitivo bis spät in die Nacht.

Das Quadrilatero verdankt seinen Namen dem schachbrettartigen Straßenraster der römischen Kolonie Augusta Taurinorum – und an der Porta Palatina, einem der besterhaltenen römischen Stadttore Italiens, steht diese Vergangenheit noch aufrecht. Gleich daneben erhebt sich der Duomo di San Giovanni Battista, Turins einzige Renaissancekirche, in deren Kapelle das berühmte Grabtuch von Turin aufbewahrt wird.
Wenige Schritte weiter beginnt eine andere Welt: Auf der Piazza della Repubblica breitet sich der Mercato di Porta Palazzo aus, einer der größten Freiluftmärkte Europas – Berge von Gemüse, piemontesischer Käse, Gewürze und ein Stimmengewirr aus aller Welt. Die Markthalle und die umliegenden Gassen sind die beste Schule für alle, die verstehen wollen, wie Turin isst.
Am Abend übernehmen die Osterien und Weinbars: In den Gassen um die Via Sant'Agostino und die Piazza Emanuele Filiberto reiht sich Tisch an Tisch, im historischen Al Bicerin an der Piazza della Consolata wird seit 1763 das gleichnamige Schichtgetränk serviert. Das Quadrilatero ist Turins Antwort auf die Frage, wo der Abend beginnen soll.
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Römisches Stadttor aus dem 1. Jahrhundert mit zwei mächtigen Ziegeltürmen – eines der besterhaltenen seiner Art in Italien.
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Turins Kathedrale beherbergt das berühmte Grabtuch; Guarinis restaurierte Kuppelkapelle ist ein Hauptwerk des Barock.
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Einer der größten Freiluftmärkte Europas – piemontesische Bauernstände, Fisch, Gewürze und Streetfood.
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Einer der stimmungsvollsten Plätze der Stadt mit Wallfahrtskirche und dem historischen Café Al Bicerin.
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Die Aperitivo-Achse des Viertels – Weinbars, Osterien und kleine Läden in den ältesten Gassen Turins.
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Weil es über dem rechtwinkligen Straßenraster der römischen Kolonie Augusta Taurinorum liegt – das ‚Quadrilatero' (Viereck) beschreibt den antiken Stadtgrundriss, die Porta Palatina ist sein sichtbarstes Relikt.
Das Original wird im Duomo aufbewahrt, aber nur zu seltenen, angekündigten Ostensionen öffentlich gezeigt. Sehenswert sind die Kapelle Guarinis und die Dauerausstellung zur Geschichte des Tuchs trotzdem jederzeit.
Montag bis Samstag am Vormittag, am lebhaftesten samstags. Sonntags ruht der Markt weitgehend; dann übernimmt zeitweise der Flohmarkt Balon in den angrenzenden Gassen.
Die Ausgehgassen um Via Sant'Agostino und Piazza Emanuele Filiberto sind abends voller Menschen und gut belebt. Wie überall gilt: auf Wertsachen achten, vor allem im Marktgedränge tagsüber.
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