Der Palazzo Mazzetti gilt als der prächtigste Barockpalast Astis und liegt mitten an der historischen Hauptachse, dem Corso Alfieri. Hinter der repräsentativen Fassade verbergen sich stuckverzierte Säle, bemalte Decken und ein Treppenhaus, die zusammen ein Bild davon geben, wie der Adel der Stadt im 18. Jahrhundert wohnte und repräsentierte. Wer eintritt, betritt zugleich ein Kunstwerk und das wichtigste Museum der Stadt. Im Palazzo residiert das städtische Museum mit seiner Pinakothek: Gezeigt werden Malerei und angewandte Kunst vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, dazu Mobiliar und Objekte, die in den historischen Räumen besonders zur Geltung kommen. Den Rundgang ergänzen wechselnde Sonderausstellungen, die das Haus über das Jahr immer wieder neu bespielen und auch wiederholte Besuche lohnend machen. Das Besondere am Palazzo Mazzetti ist das Zusammenspiel von Behältnis und Inhalt: Die barocke Architektur ist nicht bloß Kulisse, sondern selbst Teil des Erlebnisses. Man wandert durch eine Folge von Sälen, in denen Decke, Wand und Werke miteinander in Dialog treten. Wegen der zentralen Lage am Corso Alfieri lässt sich der Besuch mühelos mit einem Rundgang durch die Altstadt verbinden – etwa in Richtung Torre Troyana, Kathedrale oder Collegiata di San Secondo. Da der Eintritt kostenpflichtig ist und das Haus eigene Öffnungszeiten hat, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Informationen vor dem Besuch.
Der Besuch führt durch eine Folge barocker Säle mit Stuck, bemalten Decken und historischem Mobiliar. In diesen Räumen ist die städtische Pinakothek untergebracht, die Malerei und angewandte Kunst vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert zeigt. Dazu kommen wechselnde Sonderausstellungen. Der Rundgang verbindet so Architektur und Kunst – die Räume selbst sind Teil des Erlebnisses. Eintritt und Öffnungszeiten sollten vorab geprüft werden.
Der Palazzo Mazzetti ist ein barocker Adelspalast und gehört zu den repräsentativsten Bauten am Corso Alfieri. Seine stuckverzierten Säle entstanden vor allem im 18. Jahrhundert und spiegeln den Wohlstand des Astigianer Adels. Heute beherbergt das Gebäude das städtische Museum, dessen Pinakothek einen Bogen von mittelalterlicher bis ins 19. Jahrhundert reichende Kunst spannt.
