Vom Anleger nahe der Scaligerburg starten kleine Motorboote zur klassischen Runde um die Halbinsel von Sirmione. Die Fahrt führt zunächst am befestigten Hafenbecken der Burg vorbei, jenem ungewöhnlichen Wasserhafen, der das Castello Scaligero zu einer der eindrucksvollsten Wasserburgen Italiens macht. Anschließend geht es entlang der Uferlinie an Villen und Zypressengärten vorbei, unter den Ruinen der Grotte di Catullo hindurch bis zu den hellen Felsplatten der Jamaica Beach. Vom Wasser aus zeigt sich Sirmione von einer Seite, die zu Fuß so nicht erlebbar ist. Die Halbinsel, die sich schmal in den Gardasee schiebt, lässt sich erst vom Boot in ihrer ganzen Form erfassen: die Olivenhaine an den Hängen, die antike Villenruine an der Spitze und das türkis schimmernde Wasser über den Felsplatten. Gerade die Grotte di Catullo, die an Land hinter Mauern und Bäumen liegt, wirkt von der Seeseite besonders eindrucksvoll. Gefahren wird je nach Angebot in geteilten Booten mit anderen Gästen oder in privat gebuchten Booten. Die klassische Runde dauert etwa eine halbe Stunde und eignet sich dadurch gut als kompakter Programmpunkt, der sich leicht in einen Tag in Sirmione einfügt. Wer mehr Zeit hat, kann längere Touren oder Fahrten zu anderen Orten am See wählen. Als Auftakt eines Besuchs ist die Bootsrunde besonders zu empfehlen: Sie vermittelt von Anfang an ein Gefühl für die Geografie der Halbinsel und für die Lage der wichtigsten Sehenswürdigkeiten – von der Burg über die Grotte di Catullo bis zur Jamaica Beach. Danach erschließt sich der anschließende Spaziergang an Land deutlich leichter.
Die Bootsrunde startet am Anleger nahe der Scaligerburg und führt in einem Bogen um die schmale Halbinsel. Vom Wasser aus sieht man zuerst das befestigte Hafenbecken der Wasserburg, dann Villen und Zypressengärten, die Ruinen der Grotte di Catullo und schließlich die hellen Felsplatten der Jamaica Beach mit ihrem türkisen Wasser. Die Perspektive vom See macht die Form der Halbinsel und die Lage der Sehenswürdigkeiten auf einen Blick begreifbar – ein Eindruck, der zu Fuß so nicht entsteht.
