Zwischen Brescia und dem Iseosee liegt die Franciacorta, eine sanfte Hügellandschaft, in der seit den 1960er-Jahren Italiens renommiertester flaschenvergorener Schaumwein entsteht. Anders als Prosecco, der im Tank vergoren wird, reift der Franciacorta nach der klassischen Methode in der Flasche – eine aufwendige Herstellung, die ihn in eine Reihe mit den großen Schaumweinen Europas stellt. Die Region war 1995 die erste Italiens, die für ihren Schaumwein die höchste Herkunftsstufe DOCG erhielt. Der Halbtagesausflug führt von Brescia zu ein bis zwei Weingütern der Region. Auf dem Programm steht eine Kellerführung durch die Reifekeller, in denen die Flaschen oft monate- bis jahrelang auf der Hefe liegen, vorbei an den klassischen Rüttelpulten (pupitres). Die Winzer erklären die einzelnen Schritte der traditionellen Methode – von der Grundweinbereitung über die zweite Gärung in der Flasche bis zum Degorgieren. Im Anschluss folgt die Verkostung: typischerweise ein Brut als Einstieg, der besonders feine Satèn, der ausschließlich aus weißen Trauben und mit geringerem Flaschendruck entsteht, sowie ein Rosé. Begleitet wird die Probe oft von lokalen Käse- und Wurstspezialitäten und einem Blick über die Rebzeilen. Ab Brescia sind es kaum 30 Minuten Fahrt, was den Ausflug zur idealen Verlängerung eines Städtetags macht – besonders für alle, die Wein lieber dort verkosten, wo er entsteht. Da bei der Probe Alkohol ausgeschenkt wird, ist eine organisierte Tour mit Fahrer oder die Anreise ohne eigenes Steuer die sinnvollste Variante.
Der Halbtagesausflug führt von Brescia in die Hügel der Franciacorta zu ein bis zwei Weingütern. Auf eine Kellerführung durch die Reifekeller mit ihren Rüttelpulten folgt die Verkostung der klassischen Stilrichtungen Brut, Satèn und Rosé, oft begleitet von lokalem Käse und Wurst. Die Winzer erklären die traditionelle Flaschengärung von der zweiten Gärung bis zum Degorgieren. Ab Brescia sind es kaum 30 Minuten Fahrt.
