Oberhalb der Altstadt wachen die zwei runden Türme des Castello über Riomaggiore. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert begonnen, als sich das Dorf gegen Überfälle von See schützen musste, und diente in späteren Jahrhunderten zeitweise als Friedhofsareal. Heute ist die restaurierte Burg vor allem ein stiller Aussichtsbalkon. Von den Mauern fällt der Blick über die gestaffelten Dächer der Turmhäuser bis weit übers Ligurische Meer – besonders schön zur goldenen Stunde, wenn die Fassaden des Borgo aufglühen und die letzten Boote in die Marina einlaufen. Architektonisch sind es vor allem die beiden Rundtürme und die wuchtigen Mauern, die an die Wehrfunktion erinnern; im Inneren ist die Anlage schlicht gehalten. Der Aufstieg zum Castello gehört zu den lohnendsten kurzen Wegen Riomaggiores: Von der Hauptgasse Via Colombo führen Treppen und Gassen hinauf in den oberen Dorfteil, vorbei an der Pfarrkirche San Giovanni Battista. Wer den Borgo verstehen will, beginnt am besten hier oben – von der Burg aus erschließt sich, wie sich das Dorf in die enge Schlucht zwischen die Hänge drängt. Im Gegensatz zu den überlaufenen Küstenpfaden bleibt es rund um die Burg meist ruhig. Sie lässt sich gut mit einem Bummel durch den oberen Ort und einem Abstecher zur Kirche oder zum weiterführenden Pilgerweg Richtung Santuario di Montenero verbinden – ein Programm abseits des Tagesstroms, der sich unten an der Marina sammelt.
Eine schlichte, restaurierte Wehranlage mit zwei runden Türmen und wuchtigen Mauern oberhalb der Altstadt. Der Reiz liegt im Ausblick: Von den Mauern fällt der Blick über die gestaffelten Dächer der Turmhäuser bis weit übers Ligurische Meer. Im Inneren ist die Burg einfach gehalten und vor allem ein ruhiger Aussichtsbalkon über dem Borgo.
Begonnen im 13. Jahrhundert, als sich Riomaggiore gegen Überfälle von See schützen musste, war das Castello Teil der Wehranlagen des Dorfes. In späteren Jahrhunderten diente das Areal zeitweise als Friedhof. Heute ist die Burg restauriert und der Öffentlichkeit als Aussichtspunkt zugänglich.
