Eine Theke, eine Fritteuse, eine Schlange bis auf die Gasse: Il Pescato Cucinato ist Riomaggiores berühmtestes Streetfood. In der Papiertüte landen Calamari, Sardellen, Garnelen oder Stockfisch-Bällchen, je nach Fang des Tages, dazu ein Spritzer Zitrone. Gegessen wird unterwegs: Mit der heißen Tüte in der Hand setzt man sich an die Hafenmauer oder auf die Felsen an der Marina und schaut aufs Wasser, während das frittierte Meer noch dampft. Schneller, günstiger und ehrlicher lässt sich der Fang der Cinque Terre kaum probieren – es ist die Antithese zum aufwendigen Restaurantabend und genau deshalb so beliebt. Das Konzept ist denkbar einfach und genau darin liegt der Reiz: Hier gibt es kein Drumherum, sondern frittierten Fisch nach Tagesfang, ausgegeben über eine schmale Theke an der Via Colombo, der Hauptgasse Riomaggiores. Zur Mittagszeit und am frühen Abend bildet sich regelmäßig eine Schlange; wer der Wartezeit ein paar Minuten Vorsprung abnehmen will, kommt knapp vor dem großen Andrang. Für Reisende, die zwischen zwei Dörfern unterwegs sind oder nach der Wanderung schnell etwas Handfestes suchen, ist der Stand ideal. Die Hafenecke rund um die Marina ist das kulinarische Herz Riomaggiores – die Sitzrestaurants Dau Cila und Rio Bistrot liegen direkt nebenan, doch das Cono mit frittiertem Fisch in der Hand bleibt das ehrlichste Stück Cinque-Terre-Küche.
Ligurisches Fisch-Streetfood in seiner einfachsten Form: frittierte Calamari, Sardellen, Garnelen oder Stockfisch-Bällchen nach Tagesfang, ausgegeben in der Papiertüte mit einem Spritzer Zitrone. Kein aufwendiges Menü, sondern der Fang des Tages direkt aus der Fritteuse – schnell, günstig und ehrlich.
Eine schmale Theke an der Via Colombo, eine Fritteuse und eine Schlange bis auf die Gasse. Sitzplätze gibt es nicht: Man nimmt die heiße Tüte mit, setzt sich an die Hafenmauer oder auf die Felsen an der Marina und schaut aufs Wasser. Unkompliziert, lebendig und ganz auf das Essen unterwegs ausgerichtet.
