Cesenatico ist Start- und Zielort der Granfondo Nove Colli, eines der ältesten und bekanntesten Radmarathons Italiens – und damit ein naheliegendes Basislager für Rennradtouren in die Hügel der Romagna. Die Veranstaltung führt seit den 1970er-Jahren über neun Anstiege („nove colli") im Hinterland von Cesena, und ihre Route bildet bis heute das Rückgrat der schönsten Tagesausfahrten der Region. Die klassische Strecke verlässt die flache Küste und steigt schnell in die welligen Hügel hinter Cesena. Anstiege wie der Barbotto, mit Rampen jenseits der 15 Prozent, gehören zu den bekanntesten Prüfsteinen – hier trainierte schon Marco Pantani, der gebürtige Cesenatese, den ganz Italien „il Pirata" nannte. Zwischen den Anstiegen wechseln sich Weinberge, Zypressenalleen und mittelalterliche Dörfer wie Sogliano al Rubicone und Montetiffi ab; die Landschaft ist abwechslungsreich und auf den Nebenstraßen verkehrsarm. Vor Ort lässt sich die Tour gut organisieren: In Cesenatico gibt es Radverleihe mit Rennrädern, ausgeschilderte Strecken in mehreren Längen und eine ganze Reihe radfreundlicher Hotels, die auf Sportler eingestellt sind – mit abschließbaren Radräumen, frühem Frühstück und Werkstattservice. Wer die Originalroute nicht in voller Länge fahren will, kann kürzere Schleifen wählen, die nur einzelne der neun Anstiege einbinden. Die beste Zeit für die Ausfahrten sind Frühling und Herbst, wenn die Hitze der Küste noch nicht in den Hügeln steht. Viele kombinieren die Tour mit einem Besuch im Spazio Pantani am Bahnhof, dem Museum für den berühmtesten Radprofi der Stadt. So verbindet sich die sportliche Herausforderung mit einem Stück Radsportgeschichte, die in Cesenatico ihren Ursprung hat.
Die Touren folgen der Route der Granfondo Nove Colli, die seit den 1970er-Jahren über neun Anstiege im Hinterland von Cesena führt. Von der flachen Küste geht es schnell in die welligen Hügel der Romagna, vorbei an Weinbergen, Zypressenalleen und mittelalterlichen Dörfern wie Sogliano al Rubicone. Der bekannteste Prüfstein ist der Barbotto mit Rampen über 15 Prozent – ein Anstieg, auf dem schon Marco Pantani trainierte. Wer die Originalroute nicht in voller Länge fahren will, wählt kürzere Schleifen über einzelne der neun Anstiege. Die Nebenstraßen sind verkehrsarm, die Landschaft abwechslungsreich.
