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Porto Canale Leonardesco
Die Hafenmeile schlechthin: Fischerhäuser in Pastell, Boote und Promenade – 1502 von Leonardo da Vinci skizziert.
◆ STADTVIERTEL · CESENATICO
Entlang des Porto Canale verdichtet sich Cesenatico zu seinem schönsten Bild: pastellfarbene Fischerhäuser, die schwimmende Flotte des Schifffahrtsmuseums mit ihren ocker- und rostroten Segeln und Trattorien, deren Tische bis an die Kaikante rücken. Wenige Schritte dahinter erzählen die restaurierten Eisgruben der Piazza delle Conserve, wie dieser Ort jahrhundertelang vom Fisch lebte – lange bevor die ersten Badegäste kamen.

Der Porto Canale ist älter als jede Legende: Anfang des 14. Jahrhunderts als Hafen der Binnenstadt Cesena angelegt, schützte er die Fischerflotte vor der offenen Adria. 1502 vermaß ihn Leonardo da Vinci im Auftrag von Cesare Borgia und hielt ihn in seinen Notizbüchern fest – die Skizze ist erhalten und gab dem Kanal seinen heutigen Beinamen Leonardesco. Entworfen hat er ihn nicht; verewigt schon.
Mitten im Wasser liegt das Herzstück des Viertels: die schwimmende Sektion des Museo della Marineria, eine Flotte historischer Bragozzi und Trabaccoli, deren bemalte Segel einst die Zeichen der Fischerfamilien trugen. Das Landmuseum am Kanalufer erklärt Takelage, Bootsbau und die harte Arbeit auf der Adria. Im Advent stellen Krippenfiguren in Lebensgröße die Weihnachtsgeschichte auf den Decks nach – das Presepe della Marineria zieht dann Besucher aus ganz Italien an.
Hinter dem Kai beginnt das alte Cesenatico: die Piazza delle Conserve mit ihren kegelförmigen Eisgruben, in denen der Fang unter Schnee- und Eisschichten konserviert wurde, das Geburtshaus des Dichters Marino Moretti direkt am Kanal und Gassen, in denen sich Fischhandlungen, Bars und Trattorien abwechseln. Wer abends über die Brücken schlendert, wenn die Segel im Gegenlicht stehen, versteht, warum dieser Kanal als schönster der Adriaküste gilt.
01 · Highlights
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Die Hafenmeile schlechthin: Fischerhäuser in Pastell, Boote und Promenade – 1502 von Leonardo da Vinci skizziert.
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Schifffahrtsmuseum mit schwimmender Flotte im Kanal – die bemalten Segel sind das Wahrzeichen der Stadt.
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Platz der historischen Eisgruben, in denen der Fang konserviert wurde – heute Markttreiben und Cafés.
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Von der feinen Tafel bei La Buca bis zur Frittura aus der Papiertüte in der Osteria del Gran Fritto.
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06 · Häufige Fragen
Er ist seit dem 14. Jahrhundert die Lebensader des Ortes, wurde 1502 von Leonardo da Vinci vermessen und skizziert und beherbergt heute die schwimmende Flotte des Schifffahrtsmuseums – eine Kombination, die es an der Adria kein zweites Mal gibt.
Ja, die schwimmende Sektion liegt frei zugänglich im Kanal und lässt sich jederzeit vom Kai aus betrachten. Eintritt zahlt man nur für das Landmuseum, das Bootsbau, Takelage und die Zeichensprache der bemalten Segel erklärt.
Für den großen Abend reserviert man bei La Buca, dem Gourmetlokal der Familie Bartolini; unkomplizierter und günstiger ist die Osteria del Gran Fritto nebenan, deren knusprige Frittura aus der Papiertüte zum Pflichtprogramm am Kanal gehört.
An Sommerabenden, wenn die Passeggiata über die Kanalbrücken zieht und die Trattorien voll besetzt sind – und im Advent, wenn das schwimmende Krippenspiel Besucher aus ganz Italien anzieht. Ruhig ist es früh am Morgen, wenn die Fischhandlungen öffnen.
07 · In der Nähe
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