Highlight
Isola Bella
Die Naturschutz-Insel mit Trevelyans Gärten – über die Kiesbank hinüberwaten und die Bucht von oben fotografieren.
◆ STADTVIERTEL · TAORMINA
Unten am Wasser zeigt Taormina sein zweites Gesicht: Mazzarò ist die Strandseite der Stadt – Kiesbuchten mit glasklarem Wasser, die Isola Bella als Postkartenmotiv, dazu Strandhotels wie Belmonds Villa Sant'Andrea und das Mazzarò Sea Palace direkt am Ufer. Die Seilbahn verbindet die Bucht in drei Minuten mit dem Corso Umberto – Strandvormittag und Altstadtabend liegen hier kaum eine Viertelstunde auseinander.

Mazzarò war einmal ein Fischerweiler unter dem Felsen von Taormina – ein paar Häuser, Boote auf dem Kies, dahinter die Steilwand. Mit den Wintergästen des 19. Jahrhunderts kam der Wunsch, vom Felsen ans Wasser zu gelangen, mit dem Tourismus des 20. Jahrhunderts kamen Lidos, Strandhotels und schließlich die Funivia, die seit den 1990er-Jahren Oberstadt und Bucht verbindet. Geblieben ist die Form: zwei geschwungene Kiesbuchten, getrennt durch eine kleine Landzunge, mit Wasser, das vom Türkis ins Tiefblau kippt.
Der Star liegt einen Spaziergang weiter südlich: die Isola Bella, eine winzige Insel, die je nach Wellengang über eine Kiesbank trockenen Fußes erreichbar ist. Die Engländerin Florence Trevelyan kaufte sie Ende des 19. Jahrhunderts und ließ zwischen Felsen und Macchia Gärten und ein Haus anlegen; heute ist die 'Perle des Ionischen Meeres' Naturschutzgebiet. Die Bucht darum ist das meistfotografierte Motiv der Küste – und einer der besten Schnorchelplätze Ostsiziliens.
Mazzarò funktioniert am besten im Wechselspiel mit der Oberstadt: morgens hinunterschweben, Liege oder freie Kiesfläche sichern, mittags Spaghetti alle vongole fast mit den Füßen im Wasser – etwa in der versteckten Bucht des Barcaiolo –, nachmittags eine Bootstour zur Grotta Azzurra, abends zurück zur Passeggiata. Badeschuhe gehören ins Gepäck: Der Kies ist schön anzusehen, aber ehrlich zu den Fußsohlen.
01 · Highlights
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Die Naturschutz-Insel mit Trevelyans Gärten – über die Kiesbank hinüberwaten und die Bucht von oben fotografieren.
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Kies, Lidos und glasklares Wasser direkt an der Talstation der Seilbahn – der schnellste Badestopp der Stadt.
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Per Boot in die Blaue Grotte, dazu Badestopps in Buchten, die zu Fuß unerreichbar sind – ab Strand Mazzarò.
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Drei Minuten Schweben zwischen Corso und Küste – mit Blick über Buchten, Felswand und Bougainvillea.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Meist ja: Eine schmale Kiesbank verbindet Strand und Insel, bei ruhiger See bleibt sie trocken oder knöcheltief unter Wasser. Die Insel selbst ist Naturschutzgebiet und gegen ein kleines Eintrittsgeld mit begrenzter Besucherzahl zugänglich.
Kies – schön rund und hell, aber unbequem ohne Badeschuhe. Wer Sand will, fährt in die lange Bucht von Giardini Naxos oder zum gemischten Strand von Spisone ein Stück weiter nördlich.
Die Funivia pendelt tagsüber im Viertelstundentakt zwischen Via Pirandello und Mazzarò; Tickets gibt es einzeln oder als Mehrfahrtenkarte an der Station. Abends gelten saisonale Betriebszeiten – die letzte Fahrt vorher prüfen, sonst bleibt der Treppenweg.
Sehr – die Küste zeigt ihre schönsten Ecken vom Wasser aus: die Grotta Azzurra, Kaps und Badebuchten ohne Landzugang. Die klassische Runde dauert ein bis zwei Stunden, Schnorchelzeug wird oft gestellt.
07 · In der Nähe
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