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Calata del Porto
Fischerboote neben Yachten: Hier wird der Gambero rosso angelandet – und in den Restaurants der Hafenzeile direkt serviert.
◆ ORTSTEIL · SANTA MARGHERITA LIGURE
Am Hafen von Santa Margherita landen die Fischerboote den Fang an, dem der Ort seinen kulinarischen Ruf verdankt – allen voran die roten Gamberi. Entlang der Calata del Porto reihen sich Seafood-Restaurants und Yachten, das Castello aus dem 16. Jahrhundert wacht über die Uferstraße, und der Lungomare zieht sich an Belle-Époque-Hotels vorbei Richtung Cervara und Portofino.

Santa Margheritas Hafen ist keine Kulisse: Neben den Yachten und den weißen Linienbooten macht hier eine der letzten aktiven Fischereiflotten der Riviera di Levante fest. Ihr berühmtester Fang kommt aus dem tiefen Wasser des Tigullio-Golfs – der Gambero rosso, die rote Garnele, die Santa Margheritas Namen auf die Speisekarten von ganz Italien gebracht hat. Wer früh an der Calata del Porto steht, sieht die Kisten an Land gehen und versteht, warum die Restaurants des Ortes auf ihre Herkunft so stolz sind.
Über dem südlichen Ende der Bucht steht das Castello di Santa Margherita Ligure, Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet, als die Küste unter den Überfällen nordafrikanischer Korsaren litt. Der gedrungene Bau direkt am Wasser diente nie dem Prunk, sondern der Verteidigung – heute ist er Wahrzeichen und Fotomotiv, und die Felsen darunter gehören im Sommer den Badenden.
Vom Hafen zieht sich der Lungomare nach Süden: vorbei an Gärten und den Stuckfassaden der Jahrhundertwende-Hotels, immer am Wasser entlang Richtung Abtei La Cervara. Es ist der Auftakt des schönsten Spaziergangs der Gegend – und die Mole davor der Abfahrtsort der Boote nach Portofino, San Fruttuoso und in der Saison bis in die Cinque Terre.
01 · Highlights
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Fischerboote neben Yachten: Hier wird der Gambero rosso angelandet – und in den Restaurants der Hafenzeile direkt serviert.
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Wehrbau aus dem 16. Jahrhundert direkt am Wasser, errichtet gegen die Korsarenüberfälle – heute Wahrzeichen der Bucht.
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Ab der Mole legen die Linienboote nach Portofino und San Fruttuoso ab – die schönste Art, die Küste zu sehen.
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Die Uferstraße mit den Belle-Époque-Hotels – Auftakt des Küstenwegs über die Abtei La Cervara nach Portofino.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Linienboote verbinden Santa Margherita regelmäßig mit Portofino und der Abtei San Fruttuoso; je nach Saison kommen Verbindungen nach Rapallo, Camogli und Tagesausflüge in die Cinque Terre dazu. Abfahrt ist an der Mole am Hafen – die Fahrpläne hängen direkt am Anleger aus.
Die rote Tiefseegarnele aus dem Tigullio-Golf, die von der Fischereiflotte des Ortes angelandet wird und als eine der besten Italiens gilt. Serviert wird sie roh als Crudo, kurz gegrillt oder auf Pasta – am besten in den Restaurants an der Calata del Porto, wo der Weg vom Boot auf den Teller am kürzesten ist.
Das Castello aus dem 16. Jahrhundert ist vor allem von außen ein Wahrzeichen; geöffnet wird es unregelmäßig für Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Felsen und kleinen Badestellen darunter sind im Sommer ein beliebter Platz zum Schwimmen mit Blick auf die Bucht.
07 · In der Nähe
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