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Grand Hotel Rimini
Das Belle-Époque-Flaggschiff von 1908, von Fellini in „Amarcord“ verewigt – schon der Aperitif auf der Terrasse ist eine Zeitreise.
◆ STADTVIERTEL · RIMINI
Zwischen Hafenkanal und Viale Regina Elena liegt die Bühne des klassischen Rimini-Sommers: das weiße Grand Hotel von 1908, die durchnummerierten Bagni mit ihren Liegestuhl-Reihen und die Hotelfassaden der Viale Vespucci. Der neue Parco del Mare hat die Promenade in einen Garten mit Dünen, Radwegen und Fitnessinseln verwandelt – Belle Époque und Gegenwart teilen sich denselben Strand.

Als 1843 das erste Seebad eröffnete, war Baden noch eine Kur – ein halbes Jahrhundert später flanierte hier bereits die europäische Sommergesellschaft. Ihr Denkmal ist das Grand Hotel von 1908: weiße Fassade, Kronleuchter, Palmen im Park. Federico Fellini, der als Junge durch seine Säle träumte, machte es in „Amarcord“ unsterblich und wohnte später selbst in Suite 315. Der Park davor trägt heute seinen Namen, samt der Fontana dei Quattro Cavalli von 1928.
Dahinter beginnt das demokratische Rimini: die Bagni. Jedes Strandbad hat seine Nummer, seinen Barbetrieb, seine Stammgäste – eine Sommer-Infrastruktur, die Generationen italienischer Familien geprägt hat. Beachvolleyball am Morgen, Liegestuhl-Sociologie am Mittag, Aperitif am Abend: Wer das echte Riviera-Ritual erleben will, mietet für einen Tag Schirm und Lettino und lässt sich treiben.
Mit dem Parco del Mare hat Rimini die alte Uferstraße zurückerobert: Wo früher Autos rollten, ziehen sich heute Holzstege, Dünengräser und Radwege am Wasser entlang, unterbrochen von Spielplätzen und Trainingsinseln. Abends gehört die Promenade der Passeggiata – und wer den Tag stilgerecht beenden will, nimmt den Aperitif auf der Terrasse des Grand Hotel, mit Blick auf das Meer, das diese Stadt erfunden hat.
01 · Highlights
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Das Belle-Époque-Flaggschiff von 1908, von Fellini in „Amarcord“ verewigt – schon der Aperitif auf der Terrasse ist eine Zeitreise.
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Die autofreie Uferpromenade mit Dünengärten, Holzstegen und Radwegen – Riminis neues Gesicht am Wasser.
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Der Park zwischen Grand Hotel und Strand mit der Fontana dei Quattro Cavalli – Treffpunkt für die abendliche Passeggiata.
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Nummerierte Strandbäder mit Liegestühlen, Bars und Beachvolleyball – das Sommer-Ritual der Riviera Romagnola seit Generationen.
03 · Sehenswürdigkeiten
04 · Erleben
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Großteil des Strands ist in Bagni organisiert: Man zahlt für Sonnenschirm und Liegen, Preise variieren je nach Saison und Reihe. Dazwischen und an den Rändern gibt es freie Abschnitte (spiaggia libera), an denen das Baden nichts kostet – dort allerdings ohne Service.
Ja – die Terrasse und die Bar stehen auch externen Gästen offen. Ein Aperitif unter den Kronleuchtern oder im Palmenpark ist die günstigste Art, die Belle-Époque-Atmosphäre zu erleben, die Fellini in „Amarcord“ verewigt hat.
Etwa 20 bis 25 Minuten zu Fuß oder wenige Minuten mit Rad und Bus. Die Achse über die Viale Principe Amedeo führt direkt vom Strand zum Bahnhof und weiter ins Centro Storico – ideal, um Strandtag und Kulturabend zu kombinieren.
Sehr gut sogar: flach abfallender Sandstrand, bewachte Badezonen, Spielplätze am Parco del Mare und Bagni mit Animation für Kinder. Im Hochsommer ist es voll – ruhiger wird es in den nördlichen Stadtteilen wie Viserba.
07 · In der Nähe
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