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Baia dei Turchi
Die berühmteste Bucht der Otranto-Küste: Pinienwald, helle Felsen, feiner Sand und Türkiswasser – nur zu Fuß erreichbar.
◆ KÜSTE · OTRANTO
Nördlich der Stadt läuft die Küste in Pinienwälder, Dünen und langgezogene Sandstrände aus. Die Baia dei Turchi – der Legende nach Landeplatz der osmanischen Flotte von 1480 – gehört zu den schönsten Buchten Apuliens, dahinter spiegeln die beiden Alimini-Seen den Himmel. Wer Strandtage mit Natur verbinden will, ist hier richtig.

Der Name ist Programm und Legende zugleich: An der Baia dei Turchi sollen 1480 die Truppen der osmanischen Flotte an Land gegangen sein, bevor sie Otranto belagerten. Heute landet hier niemand mehr außer Badegästen – und auch die müssen sich den Zugang verdienen: Autos bleiben auf den Parkplätzen an der Zufahrt, die letzten Minuten geht es zu Fuß durch einen duftenden Pinienwald, bis sich der Blick auf helle Kalkfelsen, feinen Sand und ein Türkis öffnet, das eher nach Karibik als nach Adria aussieht.
Die Bucht ist Teil der geschützten Küstenlandschaft um die Alimini-Seen: zwei Küstenseen – der größere salzig, der kleinere süß –, die hinter den Dünen liegen und Zugvögeln als Rastplatz dienen. Nach Norden läuft der lange Alimini-Strand aus, mit Lidos und freien Abschnitten im Wechsel, flach genug für Kinder und breit genug, dass sich auch im Juli noch eine ruhige Ecke findet.
Am schönsten ist die Küste zu den Randzeiten der Saison: im Mai und Juni, wenn das Wasser schon badewarm und der Pinienwald noch still ist, und im September, wenn das Licht weicher wird. Im August gilt die Regel des Salento: vor zehn Uhr da sein oder erst am späten Nachmittag kommen – dann gehört einem das Türkis fast allein.
01 · Highlights
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Die berühmteste Bucht der Otranto-Küste: Pinienwald, helle Felsen, feiner Sand und Türkiswasser – nur zu Fuß erreichbar.
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Zwei Küstenseen hinter den Dünen – geschützte Landschaft mit Schilfgürteln, Rastplatz für Zugvögel.
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Kilometerlanger Sandstrand mit Lidos und freien Abschnitten – flaches Wasser, ideal für Familien.
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Der Fußweg durch die Pinien zur Bucht ist Teil des Erlebnisses – Harzduft, Zikaden und am Ende das Türkis.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Mit dem Auto oder Rad bis zu den Parkplätzen an der Zufahrt nördlich von Otranto, dann die letzten Minuten zu Fuß durch den Pinienwald. Direkt ans Wasser fährt kein Auto – genau das hält die Bucht so schön.
Ja, die Baia dei Turchi ist überwiegend freier Strand mit einzelnen bewirtschafteten Abschnitten. Am langen Alimini-Strand wechseln sich Lidos mit Liegen und Schirmen und freie Abschnitte ab.
Hinter den Dünen liegen zwei Küstenseen – Alimini Grande und der kleinere Süßwassersee. Die Landschaft steht unter Schutz, dient Zugvögeln als Rastplatz und macht das Hinterland der Strände angenehm grün.
Ja – im Mai, Juni und September ist das Wasser warm und die Bucht deutlich leerer. Selbst im Winter lohnt der Spaziergang durch die Pinien: Das Türkis bleibt, nur die Handtücher fehlen.
07 · In der Nähe
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