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Faro di Punta Palascìa
Der weiße Leuchtturm am östlichsten Punkt Italiens – kurzer Fußweg vom Parkplatz an der Küstenstraße, großes Panorama.
◆ KÜSTE · OTRANTO
Südlich von Otranto wird die Küste wild: Die Steilküste trägt die Ruine der Torre del Serpe, dahinter leuchtet der smaragdgrüne See der ehemaligen Bauxitgrube gegen rostrote Wände, und am Kap von Punta Palascìa markiert ein weißer Leuchtturm den östlichsten Punkt Italiens. Eine der schönsten Küstenstraßen des Salento verbindet alles.

Hinter den letzten Häusern von Otranto beginnt eine andere Welt: Die Küstenstraße Richtung Süden klettert über eine Steilküste aus hellem Fels, auf der nur Macchia, Trockenmauern und ein paar Türme stehen. Der erste ist die Torre del Serpe, eine halb verfallene Turmruine über dem Meer – der Legende nach kroch nachts eine Schlange herauf, um das Öl ihres Leuchtfeuers zu trinken. Turm und Schlange zieren bis heute das Stadtwappen von Otranto.
Ein Stück landeinwärts wartet das vielleicht surrealste Bild des Salento: die Cava di Bauxite, eine stillgelegte Bauxitgrube, in deren Mitte sich ein smaragdgrüner See gegen rostrote Wände stemmt. Bis in die 1970er wurde hier Erz abgebaut, dann holte sich die Natur das Gelände zurück. Wenige Kilometer weiter steht der weiße Leuchtturm von Punta Palascìa auf dem östlichsten Punkt des italienischen Festlands – nach gängiger Konvention die Trennlinie zwischen Adria und Ionischem Meer. Bei klarer Sicht zeichnen sich am Horizont die Berge Albaniens ab.
Den Abschluss macht Porto Badisco, eine schmale Fjordbucht in der Felsküste, in der der Sage nach Aeneas auf seiner Flucht aus Troja zum ersten Mal italienischen Boden betrat. Am Neujahrsmorgen pilgern Nachtschwärmer und Frühaufsteher zum Kap: Das Festival Alba dei Popoli feiert hier den ersten Sonnenaufgang Italiens – an einem Ort, an dem das neue Jahr tatsächlich früher beginnt als überall sonst im Land.
01 · Highlights
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Der weiße Leuchtturm am östlichsten Punkt Italiens – kurzer Fußweg vom Parkplatz an der Küstenstraße, großes Panorama.
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Smaragdgrüner See in rostroter Grubenlandschaft – eines der meistfotografierten Naturbilder Apuliens.
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Die Turmruine aus dem Stadtwappen, frei auf der Steilküste – am schönsten zum Sonnenaufgang.
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Schmale Fjordbucht der Aeneas-Sage – im Sommer Badeplatz, im Frühjahr und Herbst Startpunkt für Küstenwanderungen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja – vom Parkplatz am Abzweig der Küstenstraße führt ein kurzer Fußweg hinunter zum Kap. Sportliche nehmen den Küstenpfad ab Otranto über die Torre del Serpe: eine der schönsten Wanderungen des Salento, ohne Schatten, aber mit großem Panorama.
Ja, der Besuch ist frei. Vom kleinen Parkplatz an der Straße Richtung Punta Palascìa sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Baden ist verboten, und festes Schuhwerk hilft – der rote Staub färbt helle Sneaker zuverlässig ein.
Das Kap liegt am weitesten östlich auf dem italienischen Festland – deshalb wird hier am Neujahrsmorgen mit dem Festival Alba dei Popoli der erste Sonnenaufgang Italiens gefeiert. Nach gängiger Konvention trennt das Kap zudem Adria und Ionisches Meer.
Ja – die schmale Fjordbucht, in der der Sage nach Aeneas landete, ist im Sommer ein beliebter Badeplatz und in der Nebensaison Ausgangspunkt für Küstenwanderungen. Die berühmte Grotta dei Cervi mit ihren Jungsteinzeit-Malereien ist allerdings für Besucher geschlossen.
07 · In der Nähe
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