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◆ STADTVIERTEL · OSTUNI

Marina di Ostuni.
wo die weiße Stadt ans Meer kommt

Acht Kilometer unterhalb der weißen Stadt gehört die Adria zu Ostuni: Der kleine Hafenort Villanova mit seinem alten Kastell, die gezackten Buchten der Costa Merlata und die wilden Strände um den Wachturm von Torre Pozzelle bilden die Marina di Ostuni. Dahinter schützt der Regionalpark der Küstendünen Feuchtgebiete und Dünenlandschaften – ein Sommerrevier zum Baden, Radeln und für lange Strandtage.

Marina di Ostuni.
Adriaküste, ca. 8 km unterhalb der Stadt – von Villanova bis Torre Pozzelle
Lage
Hafenort, Felsbuchten, Dünenpark – Ostunis Sommerseite
Charakter
Strandtage, Bootstouren, Radfahren, Fischessen am Hafen
Gut für
Juni bis September; Mai und Oktober für stille Küstentage
Beste Zeit

Gezackte Küste, türkisklares Wasser

Villanova ist der maritime Vorposten der weißen Stadt: ein kleiner Hafen, über dem ein altes Kastell wacht, mit Fischerbooten an der Mole, ein paar Bars und Restaurants und Fähnchen über der Sommerpromenade. Von hier starten Bootstouren die Küste entlang – und abends kommen die Ostunesi zum Fischessen und für das Eis am Wasser herunter.

Südöstlich beginnt die Costa Merlata, deren Name von der 'zinnenartig' gezackten Küstenlinie kommt: kleine Felsbuchten mit Sandzungen, getrennt durch Klippen und Macchia, das Wasser glasklar. Wer es noch wilder mag, läuft die Pfade um den Wachturm von Torre Pozzelle ab, wo sich naturbelassene Buchten aneinanderreihen und im Hochsommer trotzdem Platz bleibt.

Hinter den Stränden schützt der Parco Naturale Regionale Dune Costiere eine Landschaft aus Dünen, Wacholderheide und Feuchtgebieten, durchzogen von der Trasse der antiken Via Traiana – heute eine der schönsten Rad- und Wanderachsen Apuliens. So lässt sich ein Strandtag mit einer Tour durch Olivenhaine verbinden, ohne je ins Auto zu steigen.

Marina di Ostuni

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Ca. 10–15 Autominuten von der Stadt; im Sommer verbinden lokale Busse Ostuni mit Villanova und den Stränden
Beste Zeit
Juni bis September zum Baden; Mai und Oktober für stille Küstenwanderungen
Gut für
Strandtage, Bootstouren, Radfahren auf der Via Traiana, Fisch am Hafen
Preisniveau
Freie Buchten kostenlos; Lidos und Hafenrestaurants im üblichen Adria-Rahmen
Insider-Tipp
An der Costa Merlata und um Torre Pozzelle Badeschuhe mitnehmen – die schönsten Einstiege führen über Fels

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie kommt man von Ostuni an die Strände?

Mit dem Auto sind Villanova und die Costa Merlata in 10 bis 15 Minuten erreichbar; im Sommer fahren zusätzlich lokale Busse zwischen Stadt und Küste. Sportliche nehmen das Rad – durch den Dünenpark führt eine flache, schöne Strecke ans Meer.

Sind die Strände sandig oder felsig?

Beides: Die Costa Merlata wechselt kleine Sandbuchten mit Felsplatten ab, um Torre Pozzelle dominieren naturbelassene Buchten mit Sand und Kies, und im Dünenpark Richtung Pilone liegen längere, flache Sandstrände – dort auch mit Lidos und Familienkomfort.

Lohnt sich eine Bootstour?

Sehr – vom Wasser aus versteht man, woher die Costa Merlata ihren Namen hat. Die Touren ab Villanova führen an Klippen, Grotten und versteckten Buchten entlang und legen Badestopps im offenen Türkis ein; viele Anbieter fahren morgens und zum Sonnenuntergang.

Kann man an der Marina di Ostuni wohnen?

Ja, an der Küste liegen Resorts wie das Grand Hotel Masseria Santa Lucia sowie Ferienanlagen um Villanova und Rosa Marina. Ideal für reine Badeferien – wer abends die weiße Stadt erleben will, wohnt besser oben und fährt tagsüber ans Meer.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026