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Duomo di Como
Marmordom zwischen Gotik und Renaissance, begonnen 1396, gekrönt von Juvarras Kuppel – mit den Plinius-Statuen an der Fassade.
◆ STADTVIERTEL · COMO
Hinter den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer liegt Comos Herz: ein fast quadratisches Gassennetz aus römischer Zeit, in dem sich der Marmordom, die Basilika San Fedele und die Via Vitani mit ihren Osterien drängen. Tagsüber Seidenboutiquen und Cafés unter Arkaden, abends Aperitivo auf der Piazza Volta – kompakter wird italienische Stadtkultur kaum.

Die Città Murata folgt bis heute dem Plan, den die Römer für Novum Comum anlegten: zwei Hauptachsen, rechtwinklige Gassen, ein überschaubares Quadrat zwischen See und Hügeln. Drei Stadttore haben sich erhalten, allen voran die mächtige Porta Torre aus dem 12. Jahrhundert, die den südlichen Zugang seit über 800 Jahren bewacht. Wer durch sie eintritt, steht in der Via Cantù und ist drei Minuten später am Dom.
Der Duomo ist das Prunkstück – begonnen 1396, vollendet erst 1744 mit der Kuppel Filippo Juvarras, die Fassade flankiert von den Statuen der beiden Plinii. Daneben der Broletto mit gestreifter Marmorfront, dahinter das Teatro Sociale mit seiner klassizistischen Säulenfassade. Ein paar Gassen weiter südlich öffnet sich die Piazza San Fedele, der alte Getreidemarkt, mit der romanischen Basilika und mittelalterlichen Fachwerkhäusern – Comos atmosphärischster Platz.
Gelebt wird das Viertel über seine Straßen: Die Via Vitani ist die mittelalterlichste, mit Osterien und Weinbars in schiefen Häusern; entlang der Via Milano und Via Cinque Giornate reihen sich Boutiquen, viele mit Seide aus Comer Produktion. Und wenn am frühen Abend die Piazza Volta die Tische rausstellt, kannst du beim Aperitivo zusehen, wie die Stadt von der Arbeit ins Vergnügen wechselt.
01 · Highlights
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Marmordom zwischen Gotik und Renaissance, begonnen 1396, gekrönt von Juvarras Kuppel – mit den Plinius-Statuen an der Fassade.
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Romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am alten Getreidemarkt, mit archaischem Reliefportal und Fachwerkhäusern am Platz.
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Comos mittelalterlichste Gasse – schiefe Häuser, Weinbars und Osterien, in denen mittags die halbe Altstadt sitzt.
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Das 40 Meter hohe Stadttor von 1192 markiert den Südzugang der Altstadt – davor breitet sich samstags der Markt aus.
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Der Aperitivo-Platz der Stadt: Bars und Cafés rund um das Volta-Denkmal, abends voll bis in die Nacht.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Wörtlich 'ummauerte Stadt': Gemeint ist Comos historischer Kern innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer, deren Verlauf und drei Tore – allen voran die Porta Torre – bis heute erhalten sind. Das Straßenraster im Inneren stammt noch aus römischer Zeit.
Ja, der Eintritt in den Dom ist frei; zu Gottesdienstzeiten ist die Besichtigung eingeschränkt. Sehenswert sind neben der Marmorfassade mit den Plinius-Statuen auch die Gobelins im Inneren.
In und um die Via Vitani: Dort sitzen die traditionellen Osterien wie die Osteria del Gallo. Fürs Feine gibt es I Tigli in Theoria nahe dem Dom, für den Klassiker mit Seeblick den Imbarcadero an der Piazza Cavour.
Gerade dann: Ab dem frühen Abend füllen sich Piazza Volta und Piazza San Fedele zum Aperitivo, die Fassaden werden angestrahlt und die Gassen gehören den Comaschi. Viele Boutiquen schließen gegen 19:30 Uhr, die Bars bleiben deutlich länger.
07 · In der Nähe
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