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Bastione di Saint Remy
Monumentale Terrassenanlage von um 1900 mit Triumphbogen und Doppeltreppe – Cagliaris großer Balkon über dem Golf.
◆ STADTVIERTEL · CAGLIARI
Das Castello ist Cagliaris Krone: ein von pisanischen Mauern und Türmen gefasstes Burgviertel auf dem Kalkfelsen, in dem sich Dom, Paläste und die Museen der Cittadella drängen. Tagsüber hallen Schritte durch stille Gassen, abends gehört die Terrasse des Bastione di Saint Remy dem Aperitivo mit Blick über den ganzen Golf.

Anfang des 14. Jahrhunderts befestigten die Pisaner den Kalkfelsen über dem Hafen mit Mauern und Wehrtürmen – die Torre di San Pancrazio und die Torre dell'Elefante des Baumeisters Giovanni Capula stehen bis heute. Jahrhundertelang lebten hier Adel, Klerus und Verwaltung, während das einfache Volk in den Vierteln zu Füßen des Felsens wohnte; ganz Cagliari heißt auf Sardisch bis heute schlicht Casteddu, das Kastell.
Im Inneren drängt sich die Geschichte: Die Cattedrale di Santa Maria vereint pisanische Wurzeln, barocke Pracht und eine in den Fels gehauene Märtyrer-Krypta, gleich daneben residierte im Palazzo Viceregio einst der Vizekönig. Am Nordrand des Viertels liegt die Cittadella dei Musei auf dem Gelände des ehemaligen Arsenals – mit dem Archäologischen Nationalmuseum, dessen nuraghische Bronzetti und Giganten von Mont'e Prama zu den wichtigsten Schätzen des Mittelmeerraums zählen.
Heute hat das Castello einen Charme von stiller Grandezza: morbide Palazzi, Kunsthandwerker, dazwischen Studenten und Katzen. Über die Treppen des Bastione oder die Aufzüge gelangt man mühelos hinauf; belohnt wird man mit der Terrazza Umberto I, dem schönsten Aperitivo-Balkon der Stadt, und der Via Santa Croce, deren Mauerkante zur blauen Stunde den Blick über Stampace bis zum Meer freigibt.
01 · Highlights
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Monumentale Terrassenanlage von um 1900 mit Triumphbogen und Doppeltreppe – Cagliaris großer Balkon über dem Golf.
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Pisanischer Wehrturm von 1307 mit dem kleinen Marmor-Elefanten an der Fassade, der ihm den Namen gab.
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Der Dom von Cagliari: pisanische Kanzelkunst, barocke Kapellen und die Märtyrer-Krypta im Fels.
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Museumsareal auf dem alten Arsenalgelände – mit dem Archäologischen Nationalmuseum und der Pinakothek.
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Der Zwillingsturm der Elefantenturms von 1305 wacht an der Piazza Indipendenza über den Nordzugang des Viertels.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Entweder über die monumentale Treppe des Bastione di Saint Remy von der Piazza Costituzione – oder mühelos mit den öffentlichen Aufzügen, die aus der Unterstadt auf den Felsen führen. Wer von Stampace kommt, nimmt die Gassen ab der Piazza Yenne bergauf.
Die Terrazza Umberto I des Bastione, den Dom mit seiner Krypta, die Torre dell'Elefante und die Cittadella dei Musei mit dem Archäologischen Nationalmuseum – dort stehen die nuraghischen Bronzetti und Giganten von Mont'e Prama.
Die Torre dell'Elefante und die Torre di San Pancrazio sind grundsätzlich zugänglich, die Öffnungszeiten wechseln jedoch je nach Saison und Restaurierungsarbeiten – am besten vor dem Besuch kurz prüfen. Schon von außen sind die offenen Rückseiten mit ihren Holzgalerien sehenswert.
Auf der Terrasse des Bastione di Saint Remy oder – etwas ruhiger – an der Mauerkante der Via Santa Croce, wo Cafés ihre Tische direkt an die Bastion stellen. Von beiden Punkten blickt man über die Dächer bis zum Golf.
07 · In der Nähe
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