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Piazza Alfieri
Der dreieckige Hauptplatz und die Bühne des Palio – im Alltag Markt- und Flanierplatz mit Cafés unter Bäumen.
◆ STADTVIERTEL · ASTI
Zwischen Piazza Alfieri, Piazza San Secondo und den Arkaden des Corso Alfieri schlägt Astis Herz: Hier stehen Rathaus und Patronatskirche, hier endet der Palio, hier reihen sich Cafés, Enotheken und Läden unter mittelalterlichen Geschlechtertürmen. Wer Asti zum ersten Mal besucht, wohnt am besten in diesen Gassen – alles Wichtige liegt in Gehweite.

Astis Zentrum ist um zwei Plätze gebaut: die weite, dreieckige Piazza Alfieri, die im 19. Jahrhundert angelegt wurde und heute Marktplatz, Wohnzimmer und einmal im Jahr Rennbahn des Palio ist, und die intimere Piazza San Secondo, auf der sich das Rathaus und die Stiftskirche des Stadtpatrons gegenüberstehen. Dazwischen liegt kaum eine Gehminute – und doch wechselt die Stimmung von großstädtischer Bühne zu mittelalterlicher Kammer.
Die Lebensader ist der Corso Alfieri, von den Astigiani schlicht „il Corso“ genannt: die alte Hauptachse, die die Altstadt von Ost nach West durchzieht. Unter seinen Arkaden und in den Seitengassen reihen sich Cafés, Pasticcerien und Enotheken; an der Piazza Medici ragt die Torre Troyana auf, ein Stück weiter erinnern die Torre Comentina und der barocke Palazzo Mazzetti daran, wie viel Geld in dieser Stadt einst zu Hause war.
Wer hier wohnt, hat alles zu Fuß: morgens Espresso unter den Arkaden, mittags Agnolotti in einer Osteria, abends Barbera im Gewölbekeller. Zur Passeggiata füllt sich der Corso, und im September explodiert das Viertel förmlich – dann reihen sich die Stände der Douja d'Or, die Tafeln des Festival delle Sagre und die Umzüge des Palio fast nahtlos aneinander, und die Plätze werden wieder zu dem, was sie immer waren: Astis Bühne.
01 · Highlights
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Der dreieckige Hauptplatz und die Bühne des Palio – im Alltag Markt- und Flanierplatz mit Cafés unter Bäumen.
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Stiftskirche über der Krypta des Stadtpatrons, direkt neben dem Rathaus an der Piazza San Secondo.
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Der Uhrturm der Stadt – saisonal begehbar, oben wartet der Blick über die Ziegeldächer bis ins Monferrato.
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Barockpalast mit Astis Pinakothek – Kunst und Wohnkultur vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.
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Die alte Contrada Maestra: Arkaden, Pasticcerien und Enotheken auf der ganzen Länge der Altstadt.
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Das Rennen wird auf der Piazza Alfieri ausgetragen, die dafür eigens mit Sand aufgeschüttet wird. Tribünenplätze sind kostenpflichtig und früh vergriffen; der historische Umzug zieht vorher durch die gesamte Altstadt.
Große Teile der Altstadt sind verkehrsberuhigte Zone (ZTL). Wer mit dem Auto anreist, stellt es am besten auf den Parkplätzen am Altstadtrand ab – etwa rund um die Piazza Campo del Palio – und geht zu Fuß weiter.
In den Enotheken rund um Corso Alfieri und Piazza Alfieri; viele führen Barbera d'Asti, Grignolino, Ruchè und Moscato der umliegenden Erzeuger und beraten zu Weingutsbesuchen im Monferrato.
Der große Wochenmarkt belebt mittwochs und samstags die Plätze der Innenstadt – einer der größten der Region, mit Ständen von Obst und Käse bis zu Haushaltswaren.
07 · In der Nähe
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