Highlight
Cattedrale di San Ciriaco
Romanisch-byzantinischer Dom auf dem Monte Guasco, über einem antiken Tempel errichtet, mit Löwenportal und weitem Blick über Hafen und Adria.
◆ STADTVIERTEL · ANCONA
Anconas historischer Kern ist eine Stadt der Treppen und Aussichten: Vom Trajansbogen am Wasser steigt das Gewirr aus Gassen zur Piazza del Plebiscito und weiter zur Cattedrale di San Ciriaco auf dem Monte Guasco. Dazwischen liegen die Markthalle, barocke Brunnen und kleine Trattorien, in denen es nach stoccafisso duftet – ein Viertel, in dem griechisches Erbe, römischer Hafen und mittelalterliche Stadt auf engstem Raum zusammenrücken.

Der Aufstieg durch die Altstadt ist eine Reise durch die Epochen. Am Hafen markiert der weiße Trajansbogen das römische Tor zur Adriaflotte; gleich daneben hat der päpstliche Architekt den barocken Arco Clementino gesetzt. Von dort führen Gassen und Treppen hinauf zur Piazza del Plebiscito, dem eigentlichen Wohnzimmer der Stadt, über deren breite Treppe die Fassade von San Domenico aufragt und an deren Rand das Standbild von Papst Clemens XII. wacht.
Höher hinauf, auf dem Monte Guasco, steht die Cattedrale di San Ciriaco über den Fundamenten eines antiken Aphrodite-Tempels – romanisch-byzantinisch, aus hellem Conero-Stein, mit einer Vorhalle, deren Löwen das Hauptportal flankieren. Vom Vorplatz fällt der Blick über Hafen, Dächer und Meer. Unterhalb liegt die romanische Santa Maria della Piazza, deren fein gemeißeltes Reliefportal zu den schönsten der Marken zählt und unter deren Boden Reste frühchristlicher Kirchen freigelegt sind.
Zwischen den Monumenten schlägt das Alltagsherz des Viertels: die überdachte Markthalle, in der Fischhändler den Fang der Adria auslegen, die Fontana del Calamo mit ihren dreizehn Maskaron-Ausläufen und kleine Lokale, in denen die anconitanische Küche zu Hause ist. Wer früh kommt, erlebt das Centro Storico als lebendige Hafenstadt – nicht als Kulisse.
01 · Highlights
Highlight
Romanisch-byzantinischer Dom auf dem Monte Guasco, über einem antiken Tempel errichtet, mit Löwenportal und weitem Blick über Hafen und Adria.
Highlight
Das Wohnzimmer der Stadt mit der Treppenfassade von San Domenico und dem Clemens-Denkmal – Anconas schönster Platz.
Highlight
Romanische Kirche mit feingliedrigem Reliefportal und freigelegten frühchristlichen Fundamenten unter dem Glasboden.
Highlight
Renaissancebrunnen mit dreizehn bronzenen Maskaron-Ausläufen, im Volksmund „delle Tredici Cannelle“ genannt.
02 · Sehenswürdigkeiten
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Zu Fuß über Treppen und Gassen vom Zentrum, etwa von der Piazza del Plebiscito oder hinter San Domenico. Der Aufstieg dauert nur wenige Minuten und belohnt mit einem weiten Blick über Hafen und Adria. Wer schlecht zu Fuß ist, erreicht den Domhügel auch mit dem Auto über die Via Giovanni XXIII.
Ein Renaissancebrunnen mit dreizehn bronzenen Maskaron-Ausläufen, im Volksmund „Fontana delle Tredici Cannelle“. Er steht am Corso Mazzini und gilt als einer der charakteristischen Treffpunkte der Altstadt – mit einer Legende, nach der jeder, der aus allen dreizehn trinkt, nach Ancona zurückkehrt.
Rund um die Markthalle und in den Gassen nahe der Piazza del Plebiscito reihen sich traditionsreiche Trattorien, in denen stoccafisso all'anconitana, brodetto und marinierter Fisch serviert werden. Etablierte Adressen wie die Trattoria La Moretta gehören seit über einem Jahrhundert zum Stadtbild.
Ja, das Centro Storico ist kompakt und am schönsten zu Fuß. Allerdings geht es teils steil bergauf – festes Schuhwerk lohnt sich. Vom Hafen bis zum Dom sind es nur wenige hundert Höhenmeter, die sich mit Pausen an Brunnen und Aussichtspunkten gut bewältigen lassen.
07 · In der Nähe
Lassen Sie sich für die Altstadt von Ancona ein massgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.