Wenige Gipfel Südtirols sind so leicht zu erreichen wie der Kronplatz. Von Reischach bei Bruneck schweben Kabinenbahnen in wenigen Minuten auf das baumfreie Plateau auf 2.275 Metern, wo die Friedensglocke Concordia 2000 hängt und sich der Blick rundum dreht: von den Zillertaler Alpen im Norden bis zu den markanten Zacken der Dolomiten im Süden. Wer mag, lässt sich ganz hinauffahren und genießt das Panorama ohne Anstrengung. Sportlichere steigen zu Fuß auf. Über Wald- und Wiesenwege führt der Aufstieg in einer guten Halbtagestour von Reischach hinauf zum Gipfel – ein lohnender Weg, der unten durch schattigen Wald beginnt und nach oben in offene Almwiesen mit immer weiterem Blick übergeht. Wer es kürzer mag, kombiniert Auf- und Abstieg mit den Bahnen und legt nur einen Teil der Strecke zu Fuß zurück. Das Plateau selbst ist mehr als ein Aussichtspunkt. Oben warten mit dem MMM Corones und dem Bergfotografie-Museum LUMEN zwei sehenswerte Museen, dazu mehrere Hütten und das Höhenrestaurant AlpiNN für die Einkehr. Der Abstieg lässt sich beliebig variieren: Die Bahnen fahren Richtung Reischach, Olang und St. Vigil, sodass man die Tour als Überschreitung anlegen kann. Im Sommer sind die Bahnen täglich in Betrieb – ein Gipfeltag, der sich gut für Familien und Genusswanderer ebenso eignet wie für Geübte.
Von Reischach geht es per Kabinenbahn oder zu Fuß über Wald- und Wiesenwege hinauf auf das baumfreie Plateau auf 2.275 Metern. Oben dreht sich der Rundblick von den Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten, die Friedensglocke Concordia 2000 läutet, und mit MMM Corones, LUMEN und mehreren Hütten samt AlpiNN gibt es Ziele für Kultur und Einkehr. Der Abstieg lässt sich über die Bahnen nach Reischach, Olang oder St. Vigil als Überschreitung gestalten – so wird der zugänglichste Gipfel Südtirols zum Tagesausflug für Familien wie für Geübte.
