Die Stadtgasse ist seit dem Mittelalter die Lebensader Brunecks. Leicht gebogen zieht sie sich durch die Altstadt, gesäumt von schmalen Bürgerhäusern mit Erkern, pastellfarbenen Fassaden und schmiedeeisernen Wirtshausschildern. An beiden Enden stehen noch die alten Tore der einstigen Stadtbefestigung – sie markieren die Grenzen der historischen Stadt und geben der Gasse ihren in sich geschlossenen Charakter. Heute ist die Stadtgasse die Bühne des Brunecker Alltags. Cafés und Konditoreien, Geschäfte für Südtiroler Feinkost und inhabergeführte Läden reihen sich aneinander, dazwischen die traditionsreiche Patisserie Acherer. Vom oberen Ende der Gasse führt ein kurzer Weg hinauf zum Schloss, sodass sich ein Bummel durch die Altstadt mühelos mit dem Aufstieg zur Burg verbinden lässt. Wer Zeit hat, lässt sich von einer Gasse in die nächste treiben und entdeckt die kleinen Höfe und Durchgänge abseits der Hauptachse. Am schönsten ist die Stadtgasse zu den Randzeiten des Tages. Am frühen Morgen fällt das Licht über den Schlossberg in die Gasse, wenn die ersten Konditoreien öffnen und die Stadt noch ruhig ist. Im Advent verwandelt der Christkindlmarkt die Gasse in einen der stimmungsvollsten Orte des Pustertals, mit Buden, Lichtern und dem Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln. Als Auftakt oder Abschluss eines Brunecker Tages gehört der Spaziergang durch die Stadtgasse fest dazu.
Am frühen Morgen fällt das Licht vom Schlossberg vorteilhaft in die Gasse.






























