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Piazza del Duomo mit dem Elefantenbrunnen 'u Liotru'
Der zentrale Barockplatz mit dem aus Lavastein gehauenen Elefanten, der einen ägyptischen Obelisken trägt – das Symbol Catanias.
◆ STADTVIERTEL · CATANIA
Das barocke Herz Catanias entstand nach dem verheerenden Erdbeben von 1693 komplett neu – aus schwarzem Lavastein, der der Stadt den Beinamen 'città nera' einbrachte. Zwischen der Piazza del Duomo mit ihrem Elefantenbrunnen, der brodelnden Fischmarkthalle La Pescheria und der kirchengesäumten Via dei Crociferi pulsiert hier das ganze Catania an einem Vormittag.
Catanias Centro Storico ist im Grunde eine einzige große Wiederauferstehung. Das Erdbeben von 1693 legte die Stadt in Schutt und Asche, und was danach entstand, ist ein bemerkenswert geschlossenes Ensemble des sizilianischen Barocks. Architekten wie Giovanni Battista Vaccarini gestalteten die Piazza del Duomo um 1730 als Bühne weltlicher und kirchlicher Macht: Auf der einen Seite das Rathaus Palazzo degli Elefanti, auf der anderen die Kathedrale Sant'Agata. In der Mitte trägt der berühmte Elefantenbrunnen, von den Catanesern liebevoll 'u Liotru' genannt, einen ägyptischen Obelisken – das Wahrzeichen der Stadt.
Der Stoff, aus dem dieses Viertel gebaut ist, kam vom Vulkan selbst: schwarzer Basalt aus alten Etna-Eruptionen. Deshalb wirkt das Zentrum bei jedem Licht anders – streng und dunkel im Schatten, fast silbrig in der Mittagssonne. Wer von der Piazza del Duomo durch die Porta Uzeda tritt, landet mitten in der Pescheria, dem morgendlichen Fischmarkt, wo Schwertfisch filetiert und der Fang lautstark angepriesen wird. Nur wenige Schritte weiter steigt die Via dei Crociferi an, eine der schönsten Barockstraßen Siziliens, die auf rund 200 Metern gleich mehrere prachtvolle Kirchen aneinanderreiht.
Vom Duomo aus zieht die Via Etnea schnurgerade nach Norden, direkt auf den schneebedeckten Vulkan zu – die Lebensader des Viertels mit Cafés, Geschäften und Eisdielen. Wer tiefer in die Antike eintaucht, findet das römische Theater und das Odeon im dichten Häusergeflecht, während das wuchtige Castello Ursino aus dem 13. Jahrhundert am südlichen Rand an die staufische Vergangenheit erinnert. Hier liegt alles auf Gehweite – das ist die große Stärke des Centro Storico.
01 · Highlights
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Der zentrale Barockplatz mit dem aus Lavastein gehauenen Elefanten, der einen ägyptischen Obelisken trägt – das Symbol Catanias.
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Die der Stadtpatronin geweihte Kathedrale mit Vaccarinis Barockfassade steht über den Resten antiker römischer Thermen.
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Hinter dem Duomo tobt von Montag bis Samstag vormittags der lauteste und lebendigste Markt der Stadt.
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Eine kurze, von barocken Kirchen gesäumte Gasse, die als eine der schönsten Straßen Siziliens gilt.
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Die staufische Burg aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute das städtische Museum mit archäologischen und Kunstsammlungen.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Piazza del Duomo mit Elefantenbrunnen und Kathedrale Sant'Agata, den Fischmarkt La Pescheria, die barocke Via dei Crociferi sowie die Via Etnea als Hauptachse. Am Rand lohnen das römische Theater und das Castello Ursino.
Der Markt findet von Montag bis Samstag statt, meist von den frühen Morgenstunden bis etwa 14 Uhr. Am lebendigsten ist er zwischen 7 und 10 Uhr.
Ja, das Viertel ist kompakt und fast alle Highlights liegen in wenigen Gehminuten voneinander entfernt. Festes Schuhwerk hilft, da viele Gassen mit Lavastein gepflastert sind.
Nach dem Erdbeben von 1693 wurde die Stadt mit schwarzem Basalt aus früheren Etna-Eruptionen wiederaufgebaut, was ihr den Beinamen 'città nera' (schwarze Stadt) einbrachte.
07 · In der Nähe
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