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Piazza Cavour mit dem Ceres-Brunnen
Der Hauptplatz des Viertels mit dem Marmorbrunnen der Göttin Ceres, den die Anwohner 'Tapallara do Burgu' nennen.
◆ STADTVIERTEL · CATANIA
Das Borgo entstand als Zufluchtsort: Überlebende der Etna-Eruption von 1669 gründeten nördlich der alten Stadtmauern ein neues Quartier rund um die heutige Piazza Cavour. Heute ist es ein authentisches, bürgerliches Wohnviertel am oberen Ende der Via Etnea – mit Markttrubel, Ceres-Brunnen und dem grünen Stadtpark Villa Bellini gleich nebenan.
Die Geschichte des Borgo beginnt mit einer Katastrophe. Bei der gewaltigen Etna-Eruption von 1669 begrub die Lava mehrere Ortschaften nördlich von Catania, darunter das damals bevölkerungsreiche Misterbianco. Ein Teil der Überlebenden ließ sich daraufhin etwa einen Kilometer nördlich der alten Porta di Aci – der heutigen Piazza Stesicoro – auf Land nieder, das ihnen die Stadt und der Priester Giuseppe Leocata zur Verfügung stellten. So entstand ein neues 'Borgo', ein ländliches Quartier außerhalb der Mauern, das später zur Stadt zusammenwuchs.
Im Mittelpunkt steht die Piazza Cavour, von den Catanesern schlicht 'u Burgu' genannt. In ihrer Mitte steht ein Brunnen mit der Göttin Ceres aus Carrara-Marmor, 1757 geschaffen und von den Anwohnern liebevoll 'Tapallara do Burgu' getauft. 1876 erhielt der Platz im Geist des Risorgimento offiziell den Namen des piemontesischen Staatsmanns Cavour. Rings um den Platz spielt sich bis heute das echte Alltagsleben ab: ein lebhafter Markt, traditionsreiche Pasticcerien, Bars und Restaurants.
Das Borgo bildet das nördliche Ende der großen Achse Via Etnea und liegt damit direkt neben dem schönsten Stadtpark Catanias, der Villa Bellini. Auf rund 70.000 Quadratmetern bietet der älteste öffentliche Park der Stadt schattige Wege, einen Musikpavillon und einen Hügel mit freiem Blick auf den Etna. Wer das Viertel besucht, taucht in ein Catania ein, das weniger für Touristen inszeniert ist – bürgerlich, lebendig und voller kulinarischer Adressen für den ehrlichen Alltag.
01 · Highlights
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Der Hauptplatz des Viertels mit dem Marmorbrunnen der Göttin Ceres, den die Anwohner 'Tapallara do Burgu' nennen.
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Der älteste und schönste Stadtpark Catanias mit weitläufigen Wegen, Musikpavillon und Etna-Blick vom Hügel.
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Ein lebendiger Quartiersmarkt, der das authentische, wenig touristische Alltagsleben des Borgo zeigt.
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Hier mündet Catanias große Einkaufs- und Flanierachse ins Viertel und verbindet es direkt mit dem Zentrum.
02 · Sehenswürdigkeiten
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03 · Essen & Trinken
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es wurde von Überlebenden der Etna-Eruption von 1669 gegründet, deren Heimatorte von der Lava begraben wurden. Sie siedelten sich nördlich der alten Stadtmauern rund um die heutige Piazza Cavour an.
Ja, gerade weil es weniger touristisch ist. Man erlebt hier das authentische Alltagsleben Catanias mit Markt, Brunnen, traditionellen Pasticcerien und dem angrenzenden Park Villa Bellini.
Der zentrale Platz des Borgo, von Einheimischen 'u Burgu' genannt. In seiner Mitte steht ein Marmorbrunnen mit der Göttin Ceres aus dem Jahr 1757; der heutige Name geht auf das Jahr 1876 zurück.
Es liegt nördlich am oberen Ende der Via Etnea, gut zu Fuß über die Hauptachse oder bequem mit der Metro (Station Borgo) erreichbar.
07 · In der Nähe
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