Punta Molentis vereint auf wenigen hundert Metern, wofür Sardiniens Südosten berühmt ist: schneeweißer Sand, von rund geschliffenen Granitfelsen gerahmt, davor Wasser in einem unwirklichen Türkis. Die kompakte Bucht zählt zu den fotogensten Stränden der ganzen Küste – gerade weil hier Sand, Fels und Meer auf engem Raum zusammentreffen.
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Der Name erinnert an die Geschichte des Ortes: „Molentis“ ist das sardische Wort für Esel, die einst den Granit des kleinen Steinbruchs hinter dem Strand abtransportierten. Diese Vergangenheit als Abbaustätte hat die heutige Idylle nicht beeinträchtigt; die Granitfelsen, die die Bucht so reizvoll machen, sind dasselbe Gestein, das hier einmal gewonnen wurde.
Gerade weil Punta Molentis so beliebt und zugleich klein und empfindlich ist, hat die Gemeinde Maßnahmen zum Schutz ergriffen: In der Saison wird die Besucherzahl begrenzt, Zufahrt und Parken sind gebührenpflichtig. An Spitzentagen ist das Tageskontingent schnell erschöpft, weshalb eine frühe Anreise oder die Anfahrt per Boot ratsam ist. Diese Regelung soll verhindern, dass der Andrang die Bucht beschädigt – ein Beispiel für den vorsichtigen Umgang mit den Naturschätzen der Region.
Damit eignet sich Punta Molentis für alle, die das klassische sardische Strandbild aus weißem Sand und Granit suchen und bereit sind, sich auf die Zugangsregeln einzustellen. Wer früh kommt oder per Boot anlegt, erlebt eine der schönsten Buchten der Südspitze – wer zu spät kommt, steht vor einem geschlossenen Kontingent.