📍 39.20°N · 9.16°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Cagliari

◆ STADTVIERTEL · CAGLIARI

Poetto.
acht Kilometer Sommer

Der Poetto ist Cagliaris Sommer-Wohnzimmer: acht Kilometer feiner Sand von der Sella del Diavolo bis nach Quartu, gesäumt von chioschi, die vom Morgenkaffee bis zum Mitternachtscocktail geöffnet haben. Dahinter liegen die Flamingo-Lagunen des Naturparks Molentargius, am westlichen Ende der kleine Hafen Marina Piccola – und über allem der Fels des Teufelssattels.

Poetto.
Südöstlich des Zentrums, per Stadtbus in rund 20 Minuten
Lage
Stadtstrand, Strandbars, Wassersport, Lagunen
Charakter
Strandtage, Sport, Familien, Sommerabende
Gut für
Mai bis Oktober; Flamingos ganzjährig
Beste Zeit

Der Strand der Stadt wo Cagliari badet, trainiert, flirtet und den Sonnenuntergang feiert

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist der Poetto der Strand der Cagliaritaner – erst mit Badehäuschen und Straßenbahn, heute mit Radweg, Volleyballfeldern und einer Kette von chioschi, den Strandkiosken, die im Sommer Bühne, Bar und Wohnzimmer zugleich sind. Das Wasser fällt flach ab und schimmert über dem hellen Sand türkis; Familien finden ebenso ihren Platz wie Kiter am Ostende.

Am westlichen Abschluss erhebt sich die Sella del Diavolo, der Teufelssattel – der Legende nach stürzte Luzifer hier beim Kampf mit den Engeln vom Pferd, und sein Sattel versteinerte über dem Golf, der seither Golfo degli Angeli heißt. Der Wanderweg vom kleinen Hafen Marina Piccola auf das Kalkplateau gehört zu den schönsten Stadtspaziergängen Italiens: Macchia-Duft, Klippen und der Blick über den ganzen Strandbogen.

Hinter der ersten Häuserzeile beginnt eine andere Welt: Die Salinen und Süßwasserbecken des Parco di Molentargius beherbergen eine der größten Flamingo-Kolonien des Mittelmeers – sa genti arrubia, das rote Volk, wie die Sarden sagen. Wer früh kommt, radelt durch den Park, sieht die rosa Schwärme über die Dämme ziehen und liegt mittags längst wieder im Sand.

Poetto

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Hotels

Hier übernachten.

04 · Aktivitäten

Hier erleben.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
CTM-Stadtbusse vom Zentrum in rund 20 Minuten; im Sommer dicht getaktet
Beste Zeit
Mai bis Oktober zum Baden; morgens für Sport und Flamingos
Gut für
Strandtage, SUP & Windsurf, Familien, Sundowner
Preisniveau
Strand frei; Liegen & Schirme in den Lido-Abschnitten gegen Gebühr
Insider-Tipp
Sonnenuntergang von der Sella del Diavolo – dann liegt der ganze Strandbogen im Abendlicht

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie kommt man vom Zentrum zum Poetto?

Mit den CTM-Stadtbussen ab Zentrum in etwa 20 Minuten; im Sommer fahren die Linien dicht getaktet bis spät. Mit dem Rad rollt man über den Radweg am Molentargius-Park entlang, das Taxi braucht je nach Verkehr eine Viertelstunde.

Ist der Strand frei zugänglich?

Ja, der Poetto ist überwiegend freier Stadtstrand – Handtuch hin, fertig. Dazwischen liegen bewirtschaftete Lido-Abschnitte, in denen man Liegen und Schirme mietet, und die chioschi versorgen alle mit Kaffee, Panini und Cocktails.

Wo sieht man die Flamingos am besten?

Im Parco di Molentargius direkt hinter dem Strand: Über Dämme und Wege kommt man zu Fuß oder per Rad nah an die Becken, in denen die Kolonien stehen. Früher Morgen und später Nachmittag sind die besten Zeiten – mit etwas Glück fliegen die Schwärme rosa leuchtend über die Salinen.

Lohnt die Wanderung auf die Sella del Diavolo?

Unbedingt – der Weg ab Marina Piccola ist kurz, aber spektakulär: Macchia, Kalkklippen und oben der Blick über den gesamten Golf. Feste Schuhe und Wasser mitnehmen, im Hochsommer früh oder spät gehen; für den Hin- und Rückweg reichen etwa zwei Stunden.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026