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Via Roma & Arkaden
Cagliaris Hafenboulevard: Säulengänge, Cafés und der Blick auf die einlaufenden Fähren.
◆ STADTVIERTEL · CAGLIARI
Zwischen Hafen und Castello-Felsen liegt die Marina: ein Gassengeflecht voller Trattorien, Bars und kleiner Läden, gefasst von den Arkaden der Via Roma. Hier isst Cagliari – von der marmorgedeckten Traditionstrattoria bis zum Gourmetlokal – und hier beginnt für die meisten Besucher die Stadt: Fähre, Bahnhof und Flughafenzug enden alle an ihrem Rand.

Die Marina war immer das Tor Cagliaris: Hier legten Handelsschiffe an, hier wohnten Fischer, Hafenarbeiter und Kaufleute aus allen Ecken des Mittelmeers. Diese Mischung prägt das Viertel bis heute – in den Gassen reihen sich sardische Trattorien an Feinkostläden und internationale Küchen, und die Pfarrkirche Sant'Eulalia bewahrt unter ihrem Boden eine ausgegrabene römische Straßenkreuzung.
Die Schauseite bildet die Via Roma mit ihren Arkaden und dem weißen Palazzo Civico, dem neugotisch-jugendstiligen Rathaus vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Dahinter beginnt das eigentliche Revier: Via Sardegna und Via Cavour sind Cagliaris Esszimmer, von der Traditionstrattoria mit Marmortischen über moderne Fischküche bis zur Weinbar – wer abends keinen Tisch reserviert hat, zieht einfach eine Gasse weiter.
Tagsüber lohnt die Marina als Spazierrevier zwischen Hafenpromenade und Bastionsfuß, abends gehört sie der Passeggiata: erst ein Aperitivo unter den Arkaden, dann fregola, burrida oder spaghetti ai ricci, zum Abschluss ein mirto. Die Fähren nach Civitavecchia und Neapel legen nur wenige Schritte entfernt ab – kaum eine Stadt empfängt und verabschiedet ihre Gäste kulinarischer.
01 · Highlights
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Cagliaris Hafenboulevard: Säulengänge, Cafés und der Blick auf die einlaufenden Fähren.
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Die Trattorien-Gasse der Stadt – Marmortische, Tagesfang und Hauswein seit Generationen.
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Pfarrkirche der Marina mit archäologischem Bereich – unter dem Kirchenboden liegt eine römische Straße.
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Das weiße Rathaus an der Ecke Via Roma/Largo Carlo Felice – neugotischer Jugendstil mit Zwillingstürmen.
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Abendlicher Spazierweg am Wasser – mit Blick auf Castello-Silhouette und Segelmasten.
03 · Essen & Trinken
04 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
In den Parallelgassen hinter der Via Roma: Die Via Sardegna und die Via Cavour versammeln die größte Dichte an Trattorien und Fischlokalen der Stadt – von der Traditionsadresse mit Marmortischen bis zur modernen Weinbar. Abends lohnt eine Reservierung, besonders am Wochenende.
Lebhaft, ja – laut im Sinne von Partylärm eher nicht. Die Gassen füllen sich zur Essenszeit und leeren sich gegen Mitternacht. Wer ganz ruhig schlafen will, wählt ein Zimmer zum Innenhof oder weicht ins Castello oder nach Villanova aus.
Perfekt: Der Fährhafen liegt direkt gegenüber der Via Roma, der Hauptbahnhof an der Piazza Matteotti grenzt unmittelbar ans Viertel. Auch der Zug vom Flughafen endet hier – die Marina ist der praktischste Stützpunkt der Stadt.
Unter der Pfarrkirche der Marina wurde eine gepflasterte römische Straße samt Säulenresten ausgegraben – ein archäologischer Bereich mitten im Viertel, der zeigt, wie tief die Schichten der Hafenstadt reichen.
07 · In der Nähe
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